Aus Rollenspieltechnischen Gründen ist der Instanzenfinder natürlich der Feind.
*lacht ..nicht nur der. Und diejenigen, die wirklich aus RP Sicht auf das Praktische verzichten .. meinen Respekt. Ich nutze schon das praktische
Aber wenn man die Spielweise mal außen vor läßt, so war es vor ein paar Jahren doch so, dass die Rollenverteilung etwas härter als heute war. Man hat diese Grenzen etwas aufgeweicht, man muss nicht mehr unbedingt nach einem Wächter suchen. Nicht falsch verstehen, dies ist ja eigentlich gut! Doch was bedeutet dies für das Spiel oder Instanzen? Ich persönlich denke, dass diese genau aus dem Grund anspruchsloser werden, da die Rollentaktik einfach entfällt. Anspruchslos ist nun nicht "leicht". Wenn ich einen Boss 10Mio anstelle 1Mio Moral verpasse, dann werde ich mir die Zähne ausbeißen. Aber es bleibt Tank und Spank.
Und bei WoW ist dies besonders hart. Die Raids hatten höchst Niveau! Heute will man mal mit einer Random Gruppe sich die Sache ansehen und stellt dann voller Schrecken fest, das man durchgerauscht ist. Ist die Frage wie es hier in 5 Jahren aussieht, wenn man weiter vereinfacht ...
Anspruchslos ist nun nicht "leicht". Wenn ich einen Boss 10Mio anstelle 1Mio Moral verpasse, dann werde ich mir die Zähne ausbeißen. Aber es bleibt Tank und Spank.
Dann beisse ich mir nicht die Zähne aus, dann ist es einfach nur langweilig, weil der Kampf lange dauert.
Originally Posted by Hamrok
Und bei WoW ist dies besonders hart. Die Raids hatten höchst Niveau! Heute will man mal mit einer Random Gruppe sich die Sache ansehen und stellt dann voller Schrecken fest, das man durchgerauscht ist. Ist die Frage wie es hier in 5 Jahren aussieht, wenn man weiter vereinfacht ...
Naja, ich bin mir sicher, das man in Orthanc mit einer Randomgruppe auch nicht einfach durchrauscht. Klar, Gießerei T2 und die 3er Inis sind dödel. Da ich ja gestern zufällig in Dar Narbugud war, kann man da auch sagen, wenn man da 6-7 Leute hat ,mit denen man nicht drin war, möchte ich nicht wissen wie lange da vereinzelt die Kämpfe dauern, weil die Taktik nicht bekannt ist.
Gut, auf Lvl 75 ist das auch nicht mehr sooo Wild, aber ohne Taktik gehts nicht.
Originally Posted by Hamrok
Aber wenn man die Spielweise mal außen vor läßt, so war es vor ein paar Jahren doch so, dass die Rollenverteilung etwas härter als heute war. Man hat diese Grenzen etwas aufgeweicht, man muss nicht mehr unbedingt nach einem Wächter suchen. Nicht falsch verstehen, dies ist ja eigentlich gut! Doch was bedeutet dies für das Spiel oder Instanzen?
Die Grenzen versucht man ja gerade in Guild Wars2 zu löschen. Alle Chars können heilen, es gibt kein Heiler in Guild Wars 2. Ob das eine Kluge Enrtscheidung war, muss man einfach mal sehen. Für mich sieht das auf dem ersten Blick eher nach eine "Casual" Design Entscheidung aus. Gruppensuche möchte man wohl einfach mal vermeiden, bzw richtige Gruppen in dem Sinne gibt es ja (afaik) so nicht, weil alles dynamisch ist.
Davon ab muss man in HDRO zwar in den 75er 3er Inis kein Wächter haben, in Gießerei auch nicht. Aber Orthanc kann auch nicht jeder Waffi mal eben so Tanken.
Aber wenn man die Spielweise mal außen vor läßt, so war es vor ein paar Jahren doch so, dass die Rollenverteilung etwas härter als heute war. Man hat diese Grenzen etwas aufgeweicht, man muss nicht mehr unbedingt nach einem Wächter suchen. Nicht falsch verstehen, dies ist ja eigentlich gut! Doch was bedeutet dies für das Spiel oder Instanzen? Ich persönlich denke, dass diese genau aus dem Grund anspruchsloser werden, da die Rollentaktik einfach entfällt.
Siehst Du, so unterschiedlich sind wir Spieler ... ich persönlich finde es gerade klasse, dass viele Instanzen mit entsprechend Ausrüstung und auch spielerischem Können eben auch mit nicht-optimalen Gruppen bezwungen werden können. In den allermeisten Fällen erfordert das dann aber eine auf die Gruppe angepasste Taktik und eine Beherrschung der eigenen Klasse deutlich über dem Durchschnitt.
Hast Du mal in Betracht gezogen, dass sich in der Zeit, die Du dieses Spiel schon spielst, auch eine Menge an spielerischem Können und Verständnis der Spielmechaniken bei Dir angehäuft hat (von Ausrüstung mal ganz abgesehen), die neuere Spieler alleine von der Zeit her, die sie in diesem Spiel verbingen, nicht vorweisen können?
Ich sehe den Unterschied schon bei mir: Ich spiele seit weniger als zwei Jahren und habe jetzt vor einiger Zeit begonnen, einen Wächter auf einem anderen Server zu starten. Die Startbedingungen meiner beiden Wächter waren sehr ähnlich, in den Gebieten, die ich bis Stufe 30 gespielt habe, ist in der Zeit nichts passiert, und der neuere Wächter kann noch nicht mal auf andere Chars zurückgreifen, die ihn mit Ausrüstung/Tränken/Verbrauchsmaterialien/Gold versorgen. Trotzdem ist es viel einfacher, mit dem neuen Wächter zu leveln, einfach weil ich schon eine Menge grundlegender Dinge über das Spiel (die Mechanik hinter den Kämpfen etc.) weiß die ich beim ersten Wächter mühsam erlernen musste.
Siehst Du, so unterschiedlich sind wir Spieler ... ich persönlich finde es gerade klasse, dass viele Instanzen mit entsprechend Ausrüstung und auch spielerischem Können eben auch mit nicht-optimalen Gruppen bezwungen werden können.
Du hast mich doch selbst zitiert. Vielleicht hätte ich es fett machen sollen
Originally Posted by Hamrok
Nicht falsch verstehen, dies ist ja eigentlich gut!
Ich finde dies auch gut ... wenn kein Wächter da ist, dann nehmen wir halt einen Hüter oder Heermeister. Feine Sache
(und bei GW2 bin ich da echt gespannt, wie sich dies spielen lässt).
Aber diejenigen die vor 5 Jahren WoW gespielt haben und mit dem heutigen Stand vergleichen, die dürften sich schon Sorgen über das Spiel Niveau machen. Turbine geht aktuell den gleichen Weg. Wir sind noch lange nicht soweit (Mahal sei Dank) ... aber irgendwie nutzen wir den gleichen Weg (meine Meinung! ).
...was irgendwo leider teils auch nicht anders möglich ist, weil man ja an die breite Masse ran will(muss). Nur mit Hardcore-Zockern, die den Quest NPC komplett selber suchen wollen verdienst du heute kein Geld mehr.
Das Spiel animiert überhaupt nicht zur Eile, im Gegenteil. Eigentlich gibt es einem fast alle Möglichkeiten jederzeit, sobald man Stufe 20 ist. Instanzen? Nur zu, das Hügelgrab steht Dir offen. Schnell eine Gruppe finden? Dann ab ins Scharmützel. Du möchtest auf Titeljagd gehen? Na dann, ab in die drei Startgebiete. Wie sieht es um die Eigenschaften aus? Arghs, da sollte ich doch noch...oh, nein, zuerst nochmals den Beruf skillen. Oder warte, wollte ich nicht endlich die Trollhöhen abschliessen? Mist, da komme ich durch die Einsamen Landen, da sollte ich doch noch die Trolle jagen...oder warte, wollte ich nicht?...
Ich logge mich ein und habe Dutzende von Möglichkeiten meine Zeit "sinnvoll"/"sinnlos" einzusetzen. Und dabei Charakterlevelstufen zu erreichen ist für mich selbst noch die kleinste, das geschieht völlig nebenbei. Falls ich überhaupt dazu komme...
Und genau darum bin ich hundert mal lieber in Mittelerde als in Azeroth! Dort wirst du nämlich nur dumm angemacht, wenn du nicht mit dem Ziel des Schnellstmöglichen Leveln spielst. Immer nur in Richtung Endcontent, um dann mit 85 zu bemerken, daß alles "zu leicht" und damit "langweilig" ist. Aber nie die alten Endstufensachen von 60 und 70 gemacht haben... Es steht zu befürchten, daß Turbine einen ähnlichen Weg geht, allerdings sind die Leute in Mittelerde gefühlt toleranter, wasa das angeht.
Ich tu liebend gern relaxed Sachen erledigen, graue Taten abarbeiten, fischen oder sonst wie meine Zeit vertrödeln. Es ist ja schließlich ein Spiel und soll unterhalten. Darum ist es mir auch egal, ob andere ihre Endcontent-Ausrüstung aus den Raid haben, aus irgendwelchen Kisten oder aus dem Shop. Kauft ruhig im Shop ein, Geld muß fleißen, sonst geht Turbine (und damit ganz Mittelerde) den Bach runter. So lange das Spiel für mich genügend Anreize bietet (Titel, Taten und Teile) ist mir das alles rille! Und ein komplett erfülltes BdT ist eine richtig große und weiträumige Herausforderung! Außerdem steh ich auf fett geskillte Tugenden! Und ich schlachte gern Monster, auch wenn ich in Summe 450 (150 plus 300) davon brauche.
Und denkt daran: Man kann jede Region definitiv nur ein einziges mal erstmalig entdecken! Also erfreut euch am aktuellen Geschehen und schielt nicht immer nach Stufe 75 und den Verheißungen, die euch irgendwann mal erwarten. Das bringt später nur noch Enttäuschungen!
Making Imladris a safer place since 2011.
(Strg A - Strg C - Submit Reply)
Keine Ahnung, obs an unserem Server liegt, aber ich habe einen großen Teil meiner Zeit in Hdro allein verbracht. Und Zonen wie Angmar oder Trollhöhen machen allein überhaupt keinen Spass. Ehrlich gesagt bin ich froh, daß man diese Zonen auch ganz gut auslassen kann. Gerade gehts mir in einem anderen MMO genauso und da kann man nichts auslassen. Ich bin heilfroh, wenn ich endlich das Maxlevel und die belebteren Zonen erreicht habe.
Und das Porten in die Inis finde ich auch extrem praktisch. In einem Spiel ohne Direktport habe ich oft die Hälfte meiner Spielzeit damit verbracht, auf die Gruppe zu warten. Wenn man viel Zeit hat, mag das ja ganz nett sein. Wenn man nicht soviel Zeit hat, ich das nur sinnlos vertrödelt.
Was mich am Endcontent in MMOs stört ist die Langeweile. Man geht in der Regel in immer die gleichen Inis, weils da die besten Belohnungen gibt, und hat man seine Ausrüstung zusammen, macht man das gleiche einen Schwierigkeitsgrad höher. Das ist Grinden pur und mich langweilt das. Bisher habe ich das in jedem MMO erlebt. Hdro ist noch eins der interessanteren Spiele, aber ich hab inzwischen auch aufgehört.
Das leveln ansich finde ich am interessantesten, aber es macht halt am meisten Spass in einem ganz neuen Spiel. Da sind die Zonen noch voll und man hat das richtige MMO-Feeling. Man trifft lauter neue Spieler und nicht nur welche, die ihren zigsten Twink hochleveln bzw. leveln lassen (leveln lassen ist besonders schlimm, weil man mit solchen Spielern nie in Kontakt kommt).
Leider gibt es kaum neue MMOs, die eine gewisse Qualität haben. Deshalb warten wohl viele sehnsüchtig auf GW 2.
Aber was ich schon in anderen Foren geschrieben hab: man sollte immer vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Manchmal können Wünsche in Erfüllung gehen.....
Die Grenzen versucht man ja gerade in Guild Wars2 zu löschen. Alle Chars können heilen, es gibt kein Heiler in Guild Wars 2. Ob das eine Kluge Enrtscheidung war, muss man einfach mal sehen. Für mich sieht das auf dem ersten Blick eher nach eine "Casual" Design Entscheidung aus. Gruppensuche möchte man wohl einfach mal vermeiden, bzw richtige Gruppen in dem Sinne gibt es ja (afaik) so nicht, weil alles dynamisch ist.
In Rift sind die Grenzen ja auch weg. Ich habe Rift 2 Wochen mal getestet. Es ist ein schönes Spiel, aber absolut nichts für mich. Ich mag diese verwaschene Klassen nicht. Jede Klasse kann alles (außer Krieger heilen). Wenn man mal ne andere Rolle ausfüllen möchte, drückt man auf nen Knopf und hat ne andre Skillung.
Mir macht sowas keinen Spaß. Auch wenn die Klassengrenzen in HdRo nicht mehr so klar sind wie früher, so sind sie noch immer vorhanden und die Klassen unterscheiden sich- sie haben eine Identität.
Und so eine tolle Klasse wie den Kundigen gibt es nict im Dreibuchstabenspiel. Es gibt keinen Debuffer oder CC-Klasse.
Nen haufen Caster gibts dort die sich nur durch die Fabre ihrer Geschosse unterscheiden, Heiler die sich fast nur durch die Farbe ihrer Heilzauber unterscheiden und Nahkämpfer die sich nur durch die Rüstungsklasse unterscheiden.
(bevor jemand sich beschwert: Übertreibungen sind ein allg. verbreitetes Stilmittel...^^)
Und das Porten in die Inis finde ich auch extrem praktisch. In einem Spiel ohne Direktport habe ich oft die Hälfte meiner Spielzeit damit verbracht, auf die Gruppe zu warten. Wenn man viel Zeit hat, mag das ja ganz nett sein. Wenn man nicht soviel Zeit hat, ich das nur sinnlos vertrödelt.
Wie andere ja auch schon sagten: Der Direkt-Port in die Inis ist "praktisch". Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Ich zieh mich mal wieder am Direkt-Port hoch, das ist allerdings nur ein Beispiel mit dem man die Entwicklung am besten Verdeutlichen kann.
Früher kam man auch fast genausoschnell zur Ini, nur musste man Zwangsläufig mit anderen Spieler zusammenarbeiten (Jägerport oder HM-Tröte). Die Funktionen waren spezieller für jede Klasse und haben sich in der Gruppe erst zum Optimum für die gesamte Gruppe ergänzt. Nur gemeinsam war man eben stark. Wie oben erwähnt brauchts inzwischen nicht mal mehr einen Wächter in den Instanzen als Tank. Dieses Bestreben alles "praktisch" und "bequem" zu machen erzeugt Beliebigkeit und Langeweile. Durch die Solofizierung kann ja jetzt jeder alles alleine machen. Wozu sich also mit den Mitspielern rumplagen? Geht ja schneller alleine. Macht aber auch keinen Spass mehr alleine.
Wie war das oben? "Zeit sinnlos vertrödelt"? Hey, dies ist ein Spiel! Das ist zum sinnlosen Zeitvertrödeln da! Allerdings soll diese spielerische Zeitverschwendung Spass machen! Der einzige Sinn von Spielen ist der Spass!
Ich befürchte einfach nur das Turbine mit dem Drang alles für den "casual player" zu optimieren und alles möglichst für alle "convenient" zu machen sich selber langfristig ins Knie schiesst. Wenn ich mal eben in der Mittagspause den Leutnant plattmachen kann (natürlich solo!) ist das ja äusserst praktisch. Und die Zeit "sinnvoll" eingesetzt. </sarkasmus>
Ich wünsche mir jedenfalls mehr Gruppenspiel.
und auch Spaß ist für jeden Spieler was anderes. Was dem einen keinen Spaß mehr macht, wird wieder einen anderen begeistern. Wie immer kann man es nicht allen Recht machen.
Was auffällt ist, dass das schnelle Leveln vor allem von Spielern bemängelt wird, die schon lange da sind. Liegt womöglich daran, dass sie dieses Gefühl des schnellen Levelns, was man selbst beim 10. Twink wahrscheinlich hat, auf neue Spieler projezieren. Nur wird man das als neuer Spieler vermutlich eher selten machen, wie man an den Beispielen hier im Thread (Firderis, Brutonos (?), ich) sehen kann, eben weil alles neu ist. Klar gibt es die Schnellspieler, die nicht nach links und rechts kucken. Aber die wird es früher auch schon gegeben haben, denke ich.
Ob ich mir bei zukünftigen Twinks genausoviel Zeit lasse, wie jetzt mit dem ersten Mainchar? Ich kann es mir nicht vorstellen, man kennt ja die Questtexte etc. schon. Da wird es im Zweifel drauf ankommen, die Klassen kennenzulernen. Was ich mit Sicherheit sagen kann: Ich werde keine Shoppunkte oder irgendwas für EP-Beschleuniger ausgeben. Rausgeworfenes Geld.
Einige die hier rumjammern wie einfach doch alles geworden ist, sollten vielleicht mal überlegen, was sich alles geändert hat in der Zeit.
Und das der Content vom Schwierigkeitsgrad um 10 oder 20% für die breite Masse, die sogenannten Casuals, reduziert wurde, so kommt das vielen doch wie gefühlte 50, 60 oder 70% vor weil ...
- sie selbst ständig weitere Erfahrungen gemacht haben
- sie den Content über den sie heute als "zu einfach" herziehen, damals als er noch absolut neu war bis zum Erbrechen gespielt haben und von jedem Mob nicht bloß Schuhgröße und Lieblingsgetränk kennen, sondern sogar wissen was das Lieblingsfutter des Haustiers des Schwip-Schwagers vom Nachbarn des Mob-/Instanzendesigners ist.
Grad bei alten Instanzen/Raids die man jetzt mal eben mit einer Randomgruppe, in der womöglich jedes Gruppenmitglied über einen ähnlichen Kenntnisstand verfügt, potenziert sich sowas bis hin zu "boah ey spinnen die das so einfach zu machen, der Raid ist scheißlangweilig gemacht worden" (Und dabei wurde vielleicht genau daran noch nicht mal geschraubt!)
- als man Content damals anging war nicht bloß das Wissen darüber nicht da, sondern auch die Top-Ausrüstung die dafür zur Verfügung stand. Man hat sich die bessere Ausrüstung ja erst in/über diese Inis/Raids besorgt.
Heute geht man trotz Skalierungsmöglichkeiten mit Ausrüstung die statmäßig 20 Level höher angesiedelt ist in den gleichen Content wie damals und schimpft das es scheißlangweilig, weil zu einfach geworden ist ...
Und das ein Gebiet wie der große Fluss mit der Raid-/Iniausstattung aus Isengart zu leicht erscheint? Ich habs schon mal geschrieben in diesem Thread, lasst das Zeugs auf der Bank und spielt mit gecrafteter/gelooteter Ausrüstung. Dann gehen nämlich plötzlich die Mobs in der Limklarschlucht nicht mehr Solo ... und die Inis die man nicht bloß Solo sondern sogar im Schlaf macht, haben plötzlich auch wieder nen Hallowach-Effekt.
"Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"
(Dante Alighieri über ... "The Lord of the Rings Online")
fact ist: mit Moria wurde damlas die XP-kurve verändert,
so das man auf einmal doppelt nis dreimal so schnell
leveln konnte als früher ...
leider ist es dabei nicht geblieben:
die aggro range der mobs wurde reduziert,
die kampfgeschwindigkeit mehre male
extrem erhöht ( den meisten damage macht man heutzutage
mit den auto-attacks - die skills die man doch noch benutzt
sind eher marginal ...
wenn man früher seine klasse nicht spielen konnte, konnt
man auch nichts gegen normale world-mobs reißen ...
war ebend alles anspruchsvoller früher ...
damals ging es eben noch um das spielen an sich,
da war jeder einzelne kampf eine herausvorderung
heut zu tage gehts nur noch ums loot ... und wenn
man das ganz ohne streßige monsterkämpfe bekommen kann, um so besser ...
die Leute die damals nicht gespielt haben, können das nicht nachvollziehen
aber Lotro hatte abgesehen von den slayer-deeds NIE grind ... und bis
auf lange hin und her laufwege in der epischen quest gab es auch nie
künstliches in die länge ziehen ...
fact ist: mit Moria wurde damlas die XP-kurve verändert,
so das man auf einmal doppelt nis dreimal so schnell
leveln konnte als früher ...
Es ist durchaus legitim die Levelkurve bei Erhöhung des Levelcaps zu verflachen. Der Zeitaufwand zum erreichen des Maxlevels sollte für Neulinge konstant und unabhängig vom aktuellen Levelcap sein. Außerdem sind einige Überarbeitungen sehr sinnvoll gewesen, das Leveln in den Trollhöhen z.B. bestand doch hauptsächlich darin auf einen Pferdearsch zu glotzen. Ich kann mich noch gut daran erinnern das selbst zur Düsterwald Zeit die Quests bis Level 50 verdammt knapp waren (Twink darum solo, keine Mützel/Inis), nach deiner Behauptung müssten sie ja 2/3 aller Quest seit dem Launch rausgenommen haben.
Originally Posted by hitomo_x3
leider ist es dabei nicht geblieben:
die aggro range der mobs wurde reduziert,
die kampfgeschwindigkeit mehre male
extrem erhöht ( den meisten damage macht man heutzutage
mit den auto-attacks - die skills die man doch noch benutzt
sind eher marginal ...
Die Reduzierung der Aggrorange erleichtert das Reisen, nicht die Kämpfe an sich.
Wie hoch war die Kampfgeschwindigkeit denn damals als die ganzen extrem taffen Jungs Richtung Angmar gekrochen sind, 10sek für einen Dolch Autohit? Der Anteil von Autoattacks liegt IMHO nach wie vor bei ~30% am Gesamtschaden, bei normalen kurzlebigen Mobs auch schon mal bei unter 10%.
Originally Posted by hitomo_x3
wenn man früher seine klasse nicht spielen konnte, konnt
man auch nichts gegen normale world-mobs reißen ...
war ebend alles anspruchsvoller früher ...
damals ging es eben noch um das spielen an sich,
da war jeder einzelne kampf eine herausvorderung
heut zu tage gehts nur noch ums loot ... und wenn
man das ganz ohne streßige monsterkämpfe bekommen kann, um so besser ...
die Leute die damals nicht gespielt haben, können das nicht nachvollziehen
aber Lotro hatte abgesehen von den slayer-deeds NIE grind ... und bis
auf lange hin und her laufwege in der epischen quest gab es auch nie
künstliches in die länge ziehen ...
Es ist wirklich in jedem MMORPG das Selbe, kaum ist das spiel ein Jahr alt, geht die Legendenbildung los wie glorreich und episch früher alles war und das jetzt eh nur doch Dummys rumrennen.
Es ist wirklich in jedem MMORPG das Selbe, kaum ist das spiel ein Jahr alt, geht die Legendenbildung los wie glorreich und episch früher alles war und das jetzt eh nur doch Dummys rumrennen.
Tjo .. jedes MMO baut anscheinend bereits nach einem Jahr alles um, damit Neuankömmlinge schnell aufschließen und den "Endcontent" genießen dürfen. (Endcontent mutiert bei mir auch langsam zum Unwort ... kommt gleich nach Solorisierung).
Klaro sind die ganzen Anpassungen für die breite Masse praktisch und fein und toll ... bis sie auf einmal feststellen, egal mit was ich mich beschäftigen möchte ... es ist eine Kurzweil.
Wenn in drei, vier oder fünf Jahren die neuen Raids so designed werden, dass ich im ersten Anlauf, mit einer Tasse Kaffee an den Lippen, durch"hotte" und dann um ein SuperTolles Item würfeln darf; Quests in 2 Tagen erledigt sind, um dann Münzen, Ruf oder sonstiges zu grinden... dann kramen wir diesen Thread nochmal raus.
Sollte der Anspruch stagnieren oder sogar steigen (Die Schlucht lässt hoffen), dann möge er in der Versenkung verschwinden
BISHER wurde hier noch nicht der große Fehler gemacht wie im Dreibuchstabenspiel.
Content nur noch als Fastfood für "Casuals".
Blizzard sind glaube ich die ersten, die Casuals als grenzdebile Alkoholikerdefinieren, die neben dem Spiel RTL schauen. Casual wurde mittlerweile ja schon zum Schimpfwort, dabei ist ein Casual ja nur jemand der unregelmäßig oder wenig spielt (1-2 Stunden am Abend oder nur am Wochenende).
Es gibt genug vernünftige Casuals, die auch spielen können, aber wissen, dass sie nie so viel erreichen wie Vielspieler und es ist ihnen auch egal. Sie sind zufrieden mit dem, was sie erreichen.
Im Dreibuchstabenspiel wurde ALLES zum seelenlosen Fastfood umdesignt, damit jeder fix alles hinter sich bringen kann (ohne das irgendetwas einen bleibenden Eindruck hinterlässt). Aber es gibt keiner Alternative für langsamspielende Genießer, keine Gruppenquests, kein schönes altes Alteractal mehr, das Stunden dauert. Raids sind auch Fastfood geworden. Jeder soll raiden, ob er will oder nicht. Schade nur, dass es Spieler gibt die nicht raiden, weil sie es nicht wollen.
Man stellt bei Blizzard fest: "Es spielen immer noch nicht alle Raids, also müssen sie zu schwer sein. Dann lasst sie uns noch mehr verstümmeln." Und wenn dann immer noch nicht alle Raids spielen, dann werden die eben noch weiter trivialisiert und verkürzt.
Zuviel über das ehemals gute Dreibuchstabenspiel geschrieben... Verzeihung.
Was ich hauptsächlich sagen wollte: AUch wenn sich hier einiges verschelchtert hat durch die WoWsierung, ist es hier immer noch sehr schön, weil es viele Alternativen neben Raids gibt. 3er und 6er Instanzen, die (noch) nicht seelenlose Markenfarmstätten sind zum Durchbrettern, Scharmützel, Eposquests, eine liebevoll gestaltete Welt, handwerken, Ruf.
Solange es noch Alternativen gibt neben Raids und Instanzen nicht zu 15 minütigen seelenlosen Soloinstanzen mit 4 Bots umgewandelt werden wie im Dreibuchstabenspiel, gibt es noch Hoffnung für Mittelerde.
Um der Legendenbildung mal ein wenig entgegenzuwirken:
Richtig ist, die Levelkurve wurde flacher. Der Unterschied ist aber bei weitem nicht so rieisig wie oben angenommen. Um nach Erscheinen von Band 2 Buch 7 Endlevel zu erreichen brauchte man ca. 1% weniger EP (alt Level 60: 5132884 zu damals neu Level 60: 5077373).
Andererseits wurden die Belohnungs-EP pro Quest angehoben sowie Änderungen an der Levelkurve besonders im unteren Bereich vorgenommen. Alles in allem ist man heute deutlich schneller aus den Startgebieten, ab den Einsamen Landen sind diese Änderungen icht mehr ganz so deutlich spürbar. Hier vom Faktor 2 oder 3 zu schreiben erscheint mir jedenfalls übertrieben.
Wie schon erwähnt ich spiele zur Zeit 3 neue Chars. Schurke, Waffi und einen Wächter. Die Handwerksberufe wurden so gewählt dass alle drei sich gegenseitig mit Ausrüstung versorgen können. (Schneider, Koch und Gelehrter habe ich von meinen beiden großen Chars, alle Fähigkeiten auf maximum.)
Das leveln selber stellt wirklich kein Problem dar, da gebe ich euch vollkommen recht. ABER was mir aufgefallen ist dass sich mein Wissen über das Spiel auch total verändert hat. Alle Chars tragen nur Lila Items verfügen über jegliches Food was sie brauchen und natürlich auch über Schriftrollen die Damage und Resistenz erhöhen.
Einen blauen Balken besitze ich als Premium nicht und den 25% Beutel trage ich nicht weil ich den Slot mit Items nutze die zur Klasse gehören. Mich interessiert in erster Linie was mit guten Items auch in den kleinen Leveln machbar ist und da gehört der Beutel eben dazu.
Da mit meinem ersten Char bei HdRO Gold ein ernstes Thema war konnte ich mir auch nicht ständig die tollsten Sachen im AH leisten. Das ist bei den jetzigen 3 Chars ein ganz anders Ding.
Was ich damit sagen will ist dass ich mich wirklich nicht darüber wunder dass ich bis jetzt überhaupt keine Probleme beim questen hatte. Mein Wächter läuft mit lvl 15 mit über 1200 Moral rum und mir kommen andere Wächter entgegen die mit lvl 15, 650 Moral auf die Waage bringen. Da sollte man sich echt nicht wundern dass das Spiel leichter geworden ist.
Da ich aber den Anspruch habe die Berufe mit zu leveln nutzt mir ein schneller UP bei den Chars nicht viel. Ich habe keine Mats (Erze) für 3 Chars in der Bank liegen um das Handwerk mit Highspeed zu lvln. Ich muss alles derzeit zusammen farmen. Was nutzt mir ein hoher Level beim Char wenn ich nichts für den Char craften kann und der Anspruch ist immer ALLES (Schmuck, schwere Rüstung, mittlere Rüstung und Waffen) für die Level mit Crit machen zu können.
Wenn man dann noch das BdT dazu levelt dann ist der Endcontent nicht sooo schnell zu erreichen.
Was ich damit sagen will ist: es kommt halt auf die Art und Weise an wie man spielt. Bei mir ist definitiv das Handwerk die Bremse und nicht der Level Up durchs questen.
Deswegen unterschreibe ich nicht alles was hier behauptet wird zum schnellen nach oben spielen. So einfach ist dass für einen Anfänger gar nicht. Nicht wenn man alle Komponenten berücksichtigt die HdRO einem zur Verfügung stellt.