Ich würde mir gerne für die Welt ein wenig Entwicklung wünschen :
Wer kennt das nicht ? Da ist man ein „Held“ der Stufe 65, hat sich durch unzählige Gegenden gekämpft, aber wenn man wieder zurück kommt, hat sich nichts geändert.
Ich finde, das sollte sich ändern.
Beispiel : Moria
Nachdem etliche „Helden“ durch Moria durchgestampft sind, hat sich trotz der Unmengen von Ork- und anderen Leichen sich nichts geändert.
Ich denke dabei an die Idee, hierbei eine Entwicklung einzubauen.
Voraussetzung:
Das epische Buch Moria fertig
Alle Aufgaben-Taten (Vorbild der zentralen Ebenen z.B.)
Bezwingeraufgaben : Orks, Bilwisse, Warge
Moria ändert sich. Die Gefahr der Orks ist (vorerst?) gebannt, die Zwerge nehmen Moria ein und fangen an es zu einer richtigen Stadt umzubauen.
Dabei „darf“ der Spieler helfen.
Als Handwerker schafft man die Rohstoffe herbei (serverweit!) und nach einer bestimmten Menge ändert sich Moria erneut. Hierbei sollten entsprechende Mengen verarbeitet werden - so nach dem Motto : 5k Holz, dann 10k, dann 20k usw.
Als kämpfender Charakter werden neue Instanzen aufgebaut : Orks versuchen die Schmach zu tilgen, außerdem wird es Sauron sicher nicht gefallen, eine erstarkte Zwergenstreitmacht zu sehen.
Es entstehen Instanzen, wo 3 - 24 Helden / Heldinnen versuchen müssen eine bestimmten Teil Morias zu halten (die Gegend ist instanziert wie jeder Raid, bei 3 sind es 1-3 Räume, bei 24 Mann dann ein grössere Gegend)
Dies hat dann auch Auswirkung wie Taten der Handwerker. Man könnte dabei noch den Ruf „Moria“ erschaffen, der sowohl durch die Instanzen wie auch als Handwerker verbessert werden kann.
Als weiteres könnte man eine PvMP Gegend erschaffen. Monsterspieler fallen in Moria ein, die freien Völker versuchen das zu verhindern. Natürlich ist das instanziert, Auswirkung auf Moria bestenfalls marginal.
Man könnte das ganze auch auf die „alte“ Welt erweitern.
Gegenden wie Nordhöhen (Ausbauung Esteldin, Einnahme Fornost), Einsame Lande (Ausbauung Feste Guruth, Befriedung von Garth Agarwen), Breeland (das große Hügelgrab wird gesichert).
Angmar wird aufgrund der Tätigkeiten der Helden ein wenig sicherer, aber noch eine unangenehme Gegend – dieser Teil ist einfach zu vergiftet.
Aber auch hier könnte man Carn Dum und Urugarth entsprechend einbauen : Die Orks und Trolle können einfach nicht soviel produzieren wie es wieder weg geprügelt wird. Die Festung der „bösen“ Bergmenschen wird eingenommen und durch das Volk in Aughaire wieder belebt.
Die Spalte daselbst wird entweder auf dem derzeitigen Stand belassen – und der Balrog am Ende wird einmalig als Balrog an sich getötet, danach als böser Geist immer wieder, bis man ihn ganz vertrieben hat.
Das alles sollte aber wieder serverweit gehen. Die „alten“ Instanzen einmal durchheizen und alles metzeln sollte nicht reichen.
Der Wunsch, niedrigstufigeren Chars zu helfen wird durch den Spiegelteich ermöglicht. Das gilt dann auch für Moria etc.
Ich würde das ganze immer mit Verzögerung einsetzen. Düsterwald ist noch nicht so lange her (ok, für uns Spieler fast ein Jahr), aber eine Veränderung / Entwicklung sollte erst mit der Erweiterung nach Isengart möglich sein. Beim Düsterwald sollte der Wald bis auf weiteres düster bleiben, aber Festungen wie Galadh oder Thorenhad sollte wieder entsprechende Verstärkungen bekommen.
Ich will nicht kritisieren und finde diese Dinge so oder ähnlich hervorragend. Dahinter steht der m.E. einzige Kritikpunkt, dass durch die dann notwendige Instanzierung der Kontakt mit anderen Spielern etwas eingeschränkt würde in meinen Augen weit zurück.
Eine ganz andere Sache ist natürlich, ob Turbine sich dieses in dieser Intensität als eigenwirtschaftlich sinnvoll ausmalen kann. An dieser Stelle ist mein Vertrauen leider nicht allzu groß ...
Das, was du da grob beschreibst, nennt sich Phasing und hat mit Mirkwood Einzug in LOTRO gehalten.
Phasing kann die Welt etwas realistischer gestalten, jedoch gibts dabei auch nicht zu unterschätzende Nachteile.
Mit Phasing werden viele auf den einzelnen Spieler bezogene Instanzen generiert. In diesen Phasen spielt man quasi in seiner eigenen kleinen Welt und kann sie (was ja gewünscht ist) verändern.
LOTRO hat sich bisher nur auf das Startgebiet von Mirkwood beschränkt. War scheinbar auch ein Test, wie sich das Phasing umsetzen lässt.
Die wohl grössten Probleme dürfte es gegeben haben, dass man seinen Mitspielern nur dann beistehen kann, wenn man sich in der gleichen Phase befindet.
Blizzard ist mit Cataclysm einen Schritt weiter gegangen und hat ganze Phasing-Gebiete erstellt. Die Gebiete sind leer und ausgestorben, bis man sie betritt. Dann reagiert die komplette Welt um einen herum auf die erledigten Quests oder auf die noch unerledigten.
Und da kommt der, in meinen Augen, zweite grosse Nachteil.
Man kann bestimmte NPCs, Questgeber und so weiter gar nicht erst finden, wenn man nicht vorher irgend was erledigt hat.
Die bisher frei spielbare Welt wird dadurch linear.
Und natürlich funktioniert hier das gemeinsame Questen auch nur dann, wenn sich die Spieler in der gleichen Phase befinden.
Hier kommt man schnell ins Genre eines Single-MMOs.
Nun könnte man aber auch generelle Überarbeitungen, wie auch angesprochen, durchführen.
Die haben den Vorteil, dass sie alle betrifft und somit keine unterschidliche Spielphasen generieren.
Der Nachteil ist jedoch, dass die ganze Welt vor einer solchen Überarbeitung genau so funktioniert, als würde nie eine Überarbeitung kommen.
Man führt noch immer einen Elben zu seinen Lieblingsbäumen und wenn man zurück ist, sitzt der Typ wieder weinend auf den Boden und kann seine Lieblingsbäume nicht finden.
Das hat LOTRO übrigens schon seit Beginn eingebaut. So wird z.B. Dornlags Baustelle mit jedem neuen Buch "fertiger". Es gibt auch noch weitere Orte, in denen man immer wieder eine stetige Veränderung vorfindet.
Diese sind jedoch nicht fliessend, sondern abgestuft.
Ich persönlich bevorzuge diese abgestuften Abänderung und befürchte dass Phasing zusehends das Gruppenspiel abschafft und eine Solofizierung fördert.
Spielerisch sin solche Phasings wohl sehr ansprechend, insgesamt gesehen denke ich, dass sie jedoch eher nachteilig für ein MMO sind.
Die Idee ansich finde gut, allerdings muss ich auch gestehen, dass mir der Anfang von Düsterwald, wo eben jenes Phasing stattfindet, mir das Spielen extrem vergrätzt hat.
Die Idee ansich finde gut, allerdings muss ich auch gestehen, dass mir der Anfang von Düsterwald, wo eben jenes Phasing stattfindet, mir das Spielen extrem vergrätzt hat.
also das war nicht das erste phasing. archet und thorins tor sinds auch, denke ans einführungsspiel, die moria einführungsini ebenso. aber wenns dich vergräzt hat, deine meinung die auch absolut in ordnung ist (auch wenn ich persönlich es anders seh, die eine stunde die man da "drin" ist, ist ok so wie sie ist, ähnlich der moria eingangsquestreihe, in 2 stunden ist man mit allem durch, und man darf nach moria) :-)
ich fand gut die phasing npc´s zu machen, man denke an dei waldläufer in Bruchtal, mit einzelnen npc´s sowas zu verantsalten finde ich gut, man ist in der gleichen welt wie all die anderen, nur sieht man einige npc´s nicht. ansonsten würde mir phasing im großen stil, so reizvoll es auf den ersten blick klingen mag, dann doch zu viel des guten. bei spielen wie STO, wo eh jeder sch...marrn instanziert ist, kann man sowas machen, würde auch in die kategorie solo mmo fallen, aber hier würd ichs mir nur dezent wünschen, eben auf npc´s beschränkt und auf eingangsquests zu neuen großen gebieten.
Ich weiß, daß ich nix weiß, das ist aber auch ned sicher.
also das war nicht das erste phasing. archet und thorins tor sinds auch, denke ans einführungsspiel, die moria einführungsini ebenso. aber wenns dich vergräzt hat, deine meinung die auch absolut in ordnung ist (auch wenn ich persönlich es anders seh, die eine stunde die man da "drin" ist, ist ok so wie sie ist, ähnlich der moria eingangsquestreihe, in 2 stunden ist man mit allem durch, und man darf nach moria) :-)
Naja, diese haben sich nicht so eingeprägt, da sie für mich gut schaffbar waren, während ich im Düsterwald auf Stufe 62, 5 Tage lang, nach mehrmaligen hoffnungslosem Insgrasbeißen, vergeblich nach Gruppenmitglieder gesucht hatte.
Der Nachteil solches Phasings ist meiner Meinung nach, die Gruppensuche.
Nach ein wenig stöbern im Forum bin ich auf diesen Beitrag gestoßen.
Leider kann ich mich mit diesem Vorschlag nicht anfreunden.
Wir begleiten, oder folgen den Gefährten welche den Ring vernichten wollen. mittlerweile stehen wir erst kurz vor Rohan. Das bedeutet, in der kurzen Zeit in welcher Frodo vom Auenland bis dahin aufgebrochen ist, kann noch nicht viel wiederaufbau, geschweige denn Städtebau in Moria geschehen sein. Die Flut von Orks lässt vorerst nicht nach, da können wir metzeln wie wir wollen.
Die Gefahr wird erst gebannt sein, wenn der eine Ring vernichtet wurde.
deshalb auf ein friedliches Moria oder "altes Land" einstimmen finde ich nicht richtig.
Die Idee an sich ist ja nicht schlecht.
Aber sie hat einen Haken. Die Zeit.
Zwischen den Ereignissen in Moria und der Vernichtung des Rings liegen nur fast 3 Monate.
Und da wir uns mit der Zeitlinie des Buches bewegen spielen wir immer an "festgefrorenen Orten".
Unsere Welt altert also nur mit dem Fortschritt der Gefährten. Und deshalb wir ein solch starkes Phasing
wohl keinen Einzug erhalten.
Es ist ja (anhand vom Buch) jetzt schon erstaunlich wie sehr Moria doch bevölkert ist.
Trotzdem ist Veränderung wünschenswert. Ein paar NPC umrangieren. Die DekoNPC, ohne Questbezug könnten zum Beispiel hin und wieder mal was anderes machen oder sagen. Oder man lässt Sie ganz schlicht eine größere Runde laufen. Das wäre kein großer Eingriff und ohne weiteres realisierbar.
Gerade an oft besuchten Orten wie Michelbige, Thorinstor, Bree und so weiter.