Thread: Hardcore-Rollenspiel
-
Aug 31 2011 07:23 AM #41
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ne, eigentlich eher weil das Verhalten des Pärchens an einen Hardcore-Film erinnert. *hust*
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
Abraham Lincoln
Silanwen Silberauge - Ohren gegen den Feind
Celebriaen Elanesse auf [DE-RP] Belegaer
-
Sep 02 2011 06:22 PM #42
AW: Hardcore-Rollenspiel
*grusel*
Also wenn sich Hardcore Rollenspiel dadurch ausdrückt, das man sich selbst für das non plus ultra des Rollenspiels hält, dann bin ich echt froh nur ein absoluter Anfänger zu sein in Sachen RP mit allen Fehlern die es zu machen gibt.
-
Sep 02 2011 06:26 PM #43
AW: Hardcore-Rollenspiel
Und da haben wirs schonwieder.. Deine Interpretation in Ehren.. aber ich glaube nicht, dass sich jemand für -non plus ultra- hält, sondern eben einen gewissen Anspruch hat, mit was er seine Zeit verbringen möchte.
Ich zum Beispiel hab nicht gern minderjährige Hobbits auf Veranstaltungen, die gerne rauchen und dabei fast ein Sippenhaus niederbrennen. Wieso? Na weils nicht passt. Da steht dann aber nirgendwo, dass ich -non plus ultra- bin. (Und ich freu mich schon auf Dein - Dich habe ich nicht gemeint-).
Das -Non Plus Ultra- legen ihm Leut wie Du in den Mund, die gern anderswo lästern, aber sonst eben lieber der bescheidene Anfänger sind, damit sie sich noch Dinge erlauben können und dann mit einem *upps, aber ich bin doch noch Anfänger* darüber hinwegtäuschen... funktioniert nur nicht lange..
*herzlichst
die Hardcore-StalkerinLast edited by Heidelotte; Sep 02 2011 at 06:28 PM.
~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.
-
Sep 02 2011 06:38 PM #44
AW: Hardcore-Rollenspiel
??? Wer redet von Dir oder wo wirst Du erwähnt ???
-
Sep 02 2011 06:51 PM #45
AW: Hardcore-Rollenspiel
Das ist ein Forum, da darf ich meine Meinung sagen. Ich empfehle Dir, einen großen Freundeskreis anzuschaffen, der sofort nach Dir postet, dann fühlste dich nimmer so bestalked..
~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.
-
Sep 02 2011 06:54 PM #46
AW: Hardcore-Rollenspiel
Moosbeere... langt für die Diskussion nicht ein Thread?
Wir wissen inzwischen, dass du wegen Leuten, die jüngere Hobbits spielen, und das rauchen-Emote nutzen, ganze Forendiskussionen schließt, Siedlungen oder Verbünde auflöst und dich dann im offiziellen Forum profillieren musst, dass sowas nicht geht, und niemand sich mit jüngeren rauchenden Hobbits beschäftigen darf. Ach ne... nur DU willst das ja nicht. Du willst ja auch niemandem deine Meinung aufdrängen, und erwähnst es deshalb so selten in wenigen Threads.
Achso.. Zurück zum Thema... ja... deine Einstellung ist schon irgendwo Hardcore... wäre ja auch nicht so schlimm, wenn du nicht jedesmal ein Drama dass die ganze Welt zu interessieren hat, daraus machen würdest.
-
Sep 02 2011 07:01 PM #47
AW: Hardcore-Rollenspiel
Langsam seh ich das hier auch als eine Art Forum-RP
aber voll Hardcore, ey. *nassmachvorlachen*
Mein Hobbitmädchen hat noch nie geraucht und mags auch net und hat nur einmal aus mangel an Wasser am Wein genippt.
Asche auf mein Haupt wen ich dadurch ein RP-No-Go gebrochen hab.
Wo zur Hölle ist meine Murtaughliste ?
Last edited by Threvor; Sep 02 2011 at 07:20 PM.
-
Sep 02 2011 07:01 PM #48
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ach Troga, weißt, dass Problem ist eigentlich, dass Du nichts weißt. Der Punkt ist nämlich, dass wir uns nicht wegen rauchenden Kleinkinderhobbits in den Haaren haben, sondern aus ganz anderen Dingen.
Die, die Du hier meinst anbringen zu müssen, um auch mal was zu schreiben, sind nämlich garnicht so vorgefallen und deswegen wurde auch kein Forum geschlossen. Es ist fast schonwieder lachhaft, so sehr bist Du bemüht, mitreden zu können.
Fakt ist, dass es ganz andere Sachen sind, um die es geht, also nichts mit etwas, was mir gestern Abend auffiel und was ich unbedingt in nem Forum diskutieren muss. Darum ging es nie zu keinem Zeitpunkt.
Aber schön, wie Du das Törtchen schluckst. Braver Troga! Weiter so!
@SchneeheideOnkelThrevorundwie dieTwinksalleheißen:
Auch Du bist seltsam bemüht, ja um was denn eigentlich? Hast doch nun alles geschrieben. Das Schöne ist, dass Du mir Sachen vorwirfst, die Du im gleichen Atemzug sofort für Dich umsetzt. Da kann ich nur applaudieren - besser und hardcorler gehts nicht. Irgendwo stand, ich wäre Dir egal, warum nochmal gleich, gehst Du dann immer so fein auf mich ein, machst Dich nass und pöbelst rum?
Wirklich.. das wirft nicht nur ein schlechtes Bild auf mich, denk doch mal an Deine armen RP-Chars.
*jetzt aber, genug Zucker für die Affen, gute NachtLast edited by Heidelotte; Sep 02 2011 at 07:05 PM.
~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.
-
Sep 02 2011 07:19 PM #49
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ersetze den rauchenden Hobbit einfach durch irgendetwas anders was jemand tun kann um dich in deinem RP zu stören, und dann passts ja wieder.
Es ist mir schlichtweg schnuppe, ob euer Forum zu ist. Ich fragte einfach nur, weil es mich interessiert hat, was denn jetzt schon wieder für eine Kindergartenzankerei ist.
Außerdem kenn ich dich gut genug um zu wissen, dass wenn du etwas in mehreren Threads erwähnst, direkt nach dem wieder irgendwas von dir aufgelöst, umbenannt oder gelöscht wurde, es sich dabei bestimmt nicht um etwas drehte, worum es zu keinem Zeitpunkt ging.
Aber du hast in einem Recht. Ich weiß wirklich nicht was gestern mal wieder los war. Und wie im anderen Thread geschrieben wars auch nur ne Annahme, dass es vermutlich so abgelaufen ist, weils der Standardablauf bei Streitereien mit dir ist. Wenns diesmal anders war, gerne... ist mir sowas von egal.
Ich bin nicht bemüht mitzureden. Ich rede einfach mit, mit dem was ich zu sagen habe. Wenns dir nicht passt... sorry, dann lies es nicht. Setz mich auf Igno, falls das hier geht, und du bleibst verschont von meinen Worten.
Lachhaft ist das hier allerdings. Wenn man im anderen Thread liest, dann sind wieder alle anderen Schuld. Ich zum Beispiel am Auflösen von Fuchskleve durch einen Infiltrationstwink. Frag mich nur, wo der gewesen sein soll, wenn ich mit meinem Hauptchar on war. Oder verbreitest du solche Lügen auch nur um zu gucken, obs irgendwer schluckt? Hmm... passen würds irgendwie, aber das wäre vermessen von mir sowas zu behaupten, deshalb lass ich es.
-
Sep 02 2011 07:27 PM #50
AW: Hardcore-Rollenspiel
oO..endlich isses raus, die Moosbeere die olle Möb, denkt sich auch noch Lügengeschichten aus, nur um sich aus dem HobbitRP zurückziehen zu können ..
Zurück zum Thread:Last edited by Heidelotte; Sep 02 2011 at 07:31 PM.
~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.
-
Sep 02 2011 07:35 PM #51
AW: Hardcore-Rollenspiel
Dann stell halt nicht so behauptungen auf, dann brauch ich mich auch nicht entrüstet dagegen zu wehren. Sowas...
-
Sep 02 2011 07:56 PM #52
AW: Hardcore-Rollenspiel
Irgendwo vorher stand schon mal das es wirklich erst hardcore wird wenn Leute nicht mehr zwischen Spiel und Realität unterscheiden.
Man weiss net ob man nun gruseln, klatschen oder staunen soll.Last edited by Threvor; Sep 02 2011 at 08:23 PM.
-
Sep 02 2011 08:02 PM #53
Hardcore-Rollenspiel
Wenn sich aus dem Rollenspiel Befindlichkeiten und Stimmungen ergeben, die zu solchen Reaktionen wie hier hinterlassen führen, dann find ich ist das "hardcore". Das hat dann nicht mehr viel mit Rolle noch mit Spiel zu tun.
-
Sep 02 2011 08:07 PM #54
AW: Hardcore-Rollenspiel
Auch wenn Threvor seine Litanei gelöscht hat, ich lass meins mal stehn:
Das ist dann wirklich Hardcore *lacht* man man man..So.. und nun zurück zum eigentlich Thread..
Was verstehst Du daran eigentlich nicht, Threvordingsbums? Nochmal langsam für Dich und zum allerletzten Male..weil es nämlich nicht interessiert:
1) Schneeheide zieht aus, verabschiedet sich bzgl ihres Auszuges
> Schneeheide wird nur noch als Besucher freigeschaltet, wie alle anderen auch, die dort nicht wohnen. Der Thread, der die Siedlung betrifft, wird natürlich in den Siedlungsbereich verschoben, weil sie ja aus DER SIEDLUNG ausgezogen ist und das nichts mit dem Verbund zutun hat, wo sie es ursprünglich gepostet hatte
2) Schneeheide macht den Zwergenaufstand im Chat und bittet darum gelöscht zu werden
> Schneeheide wird auf ihren Wunsch hin deaktiviert
3) Threvar schreibt irgendeinen Kram, der mit dem hier gleichzusetzen ist und regt sich auf, dass er mit Threvar noch schreiben kann
> Threvar wird ebenfalls deaktiviert, da Schneeheide ausgezogen ist und ohnehin um Löschung ihrer Daten gebeten hat. Das Threvar überhaupt vorhanden ist, fiel mir erst wieder auf, nachdem er son Hokuspokus veranstaltet hat, es ist mir aber bis heute schleierhaft, warum sich Leute mit 100 Twinks anmelden und sich dann beschweren, wenn die Deaktivierung etwas dauert
4) Schneeheide wütet nun durch die ganze Welt und fühlt sich ungerecht behandelt..
> hmmm sollse
soviel dazu, Schneeheide - es war ein ganz normaler Vorgang. Wenn Dir das nicht passt, kann ichs nicht ändern. Ich hätte bei keinem anders gehandelt, da ich explizit von den Leuten aus der Siedlung um ein solches Verhalten in einem solchen Fall gebeten wurde!
Last edited by Heidelotte; Sep 02 2011 at 08:39 PM.
~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.
-
Sep 02 2011 08:25 PM #55
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ich gebe Ivag Recht, dass gesamte Konstrukt in sich drängt einem aus dem unterbewussten das Wort 'Hardcore' wirklich auf.
Ich persönlich könnte nichtmal nachvollziehen, wie jemand den Wunsch ausarbeiten könnte, einen Twink zu erstellen mit dem Ziel, Sippen zu zerstören, wie es hier im Verlauf der Diskussion (auch in dem anderen Bereich) unterstellt worden ist. Steckt ja auch ne Menge Arbeit dahinter. Ausgestalten, etablieren, einschleusen, infiltrieren, intrigieren, demontieren...
So Geschichten hätte man sich als Pen & Paper Spieler nie träumen lassen.
Trotzdem weiß ich natürlich nach über 2 Jahren Belegaer das unter Rollenspielern fast nichts unmöglich ist.
-
Sep 02 2011 08:35 PM #56
AW: Hardcore-Rollenspiel
Das Tolle am Pen & Paper ist ja, Nelfalas, dass man die Leute, mit denen man spielt, kennt oder zumindest weiß, wem man da gegenübersitzt. Dieser ganze Kindergarten würde da doch niemals platzhaben. Da trifft man sich mit guten Freunden um einen Tisch, hat seine Würfel und den Charakterbogen parat und möchte spielen - nicht streiten.
Das Problem bei Onllinespielen ist einfach die Anonymität. Die Leute kennen sich nur iC, vermischen aber OOC mit iC und dann gehts schon los mit dem Hardcore und den Befindlichkeiten, von denen ich mich spätestens seit heute nicht mehr ausnehme.
Deswegen wird so ein MMO auch niemals mit P&P gleichzusetzen sein.Davon mal abgesehen, dass gut 3/4 derer, die im RP vorallem DramaRP und CasualRP betreiben noch nie was von P&P und *Herr der Ringe* als Buch gehört haben.
Womit wir dann erst recht beim Hardcore sind.~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.
-
Sep 02 2011 08:40 PM #57
AW: Hardcore-Rollenspiel
Mit diesem Satz muss ich dir allerdings recht geben. Denke das tut auch viel zur Problematik (nicht nur im RP) beitragen. Hier ist man einfach zu anonym und hat zuviele Mitspieler. Beim P&P beschränkt sich die Runde ja doch meist auf Reallife-Freunde, und noch dazu auf kleinere Gruppen. Hier hat man hunderte, tausende unbekannte Spieler. Das macht das ganze nicht einfacher.Das Tolle am Pen & Paper ist ja, Nelfalas, dass man die Leute, mit denen man spielt, kennt oder zumindest weiß, wem man da gegenübersitzt.
-
Sep 02 2011 09:10 PM #58
AW: Hardcore-Rollenspiel
Dann muss man sich aber auch fragen lassen,
wenn Pen & Paper so toll und ein MMO wie Herr der Ringe wegen der Anonymität offensichtlich schlecht ist, wieso man es spielt und nicht mit Freunden Pen & Paper?
Woran mangelt es oder was liebt man denn nun?
Die Anonymität des Internets bzw. des MMO um sich zu benehmen wie man lesen kann oder gibt es der Feunde mit dem gleichen Hobby zu wenige?
Muss ja ein Grund vorhanden sein, wieso man sich sowas antut und mit Leuten spielt, wo man offensichtlich mit deren Spielweise nicht klar kommt.
Denn auch bei Pen & Paper kann man eine ganze Horde absoluter Deppen treffen, die auch mit sich und dem wahren Leben nicht viel anzufangen wissen und absolute Hardcore-Freaks sind die, von normalen RP-Spielern gemieden werden.
Man besuche nur mal die einschlägigen Events, auch da trifft man Leute mit denen man nicht wirklich in einem Raum eingesperrt sein will.
Da ist einem die Anonymität des Internets manchmal schon lieber.
-
Sep 03 2011 03:13 AM #59
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ich würd Online-Rollenspiele deshalb nicht als schlecht bezeichnen, nur als anders. Aber du hast schon recht... beim P&P gibts sicher auch Hardcorler. Brauchte ich in meiner Überschaubaren Gruppe (wir waren nur regelmäßig zwischen 3 und 6) nicht erleben.
-
Sep 03 2011 03:28 AM #60
AW: Hardcore-Rollenspiel
Obwohl ich die menschlich persönliche Ebene beim Pen & Paper durchaus für relevant halte, denke ich, dass es da noch mehr Unterschiede gibt, die solche Eskalationen (die hier halt recht oft vorkommen), da zur absoluten Ausnahme machen dürften. Und ich denke ich kann mir da eine Meinung bilden, denn ich habe sehr lang und sehr intensiv Pen & Paper Rollenspiel betrieben.
Keine Beziehungsdramen: Es dürfte in den seltensten Fällen vorkommen, dass bei einer P&P Spielrunde das Spiel zu Ersatzbeziehung ausartet. Hier kenne ich Spieler, die nur deswegen Rollenspiel betreiben. Ich wills ihnen nichtmal verleiden, muss jeder selbst wissen, aber das ist Konfliktpotential pur.
Der Spielleiter: Gott sieht und richtet alles. Eine Person an der Spitze der Geschehnisse deren Wort Gesetz ist. Ob etwas gut oder richtig war wird nicht groß ausdisktuiert, man sieht es später, wenn die Erfahrungspunkte verteilt werden. Wem die Leitung nicht gefällt, der braucht eine neue Runde, aber er kann keine Debatten entfesseln. Hier im Spiel sehe ich sowas bei Sippenstrukturen teilweise auch, darum käme für uns auch keine demokratische Sippenleitung in Frage. Bei allen Sippen, wo wir sowas beobachtet haben kam es entweder zur Verwässerung der Prinzipien, oder zum einschleichen und breitmachen von Intriganten oder zur totalen Handlungsunfähigkeit. Rollenspielsippen sind aber Projekte und Projekte brauchen feste Rahmenbedingungen und eine Projektleitung, die den Willen und dei Autorität hat, diese durchzusetzen. So ist zumindest meine Überzeugung.
Der Anspruch: Beim Pen & Paper geht es im üblichen darum, Abenteuer zu erleben. Die Gruppen haben fest definierte Ziele was die Handlungen angeht. Sie spielen keinen Alltag nach und haben darum auch keine Alltagsprobleme, zumindest nicht in dem Rahmen, wie es hier der Fall ist. Sie spielen eine Geschichte deren Ablauf in vielerlei Hinsicht vorbestimmt ist (mal mehr, mal weniger), sie basteln keine Ereignisse mit 30, 40 Faktoren (Teilnehmern) in den Tag hinein.
Das alles ist auch jetzt als wertfreie Listung zu verstehen, ohne das ich darum sagen möchte, dass die Unterschiede zwangsläufig schlecht seien müssen. Ich persönlich fand eigentlich hier immer gerade die Tatsache interessant, dass eine Rolle wegen der Anonymität des Gegenübers erstmal die Rolle ist, also der 2 Meter Krieger Colcormor für mich eben erstmal eben diesen darstellt und nicht Klausi, den 20jährigen, 1,72 großen und 52 kilo schweren, pickeligen Physikstudenten, der eigentlich dahinter sitzt und den ich am Spieltisch sofort vor mir sehe.
-
Sep 03 2011 12:20 PM #61
AW: Hardcore-Rollenspiel
Das erste habe ich in den letzten Monaten zu oft erlebt um noch daran zu zweifeln, dass es öfters vorkommt, und den letzten Satz kann ich so einfach nur unterschreiben.ich persönlich könnte nichtmal nachvollziehen, wie jemand den Wunsch ausarbeiten könnte, einen Twink zu erstellen mit dem Ziel, Sippen zu zerstören, wie es hier im Verlauf der Diskussion (auch in dem anderen Bereich) unterstellt worden ist. Steckt ja auch ne Menge Arbeit dahinter. Ausgestalten, etablieren, einschleusen, infiltrieren, intrigieren, demontieren...
So Geschichten hätte man sich als Pen & Paper Spieler nie träumen lassen.
Trotzdem weiß ich natürlich nach über 2 Jahren Belegaer das unter Rollenspielern fast nichts unmöglich ist.
Ich traue Rollenspielern generell mittlerweile alles zu, ohne jede Ausnahme.
Was da mit Twinks schon versucht wurde anderen störend und zerstörerisch in ihr RP reinzupfuschen, vor allem wenn es um "abgeblitzte" Charaktere aus irgendwelchen RP-Beziehungs-Dramen geht (oh das RL-Ego leidet mit)....das ist teilweise schon pathologisch auffällig.
Noch vor wenigen Monaten fand ich Leute, die mir das erzählt haben (gab da einen Charakter, der felsenfest davon überzeugt war, dass ich der Twink einer Person XYZ bin und deshalb erstmal garnicht mit mir spielen wollte) völlig paranoid. Mittlerweile weiß ich, sie hatten alle Gründe dazu.
-
Sep 03 2011 01:21 PM #62
AW: Hardcore-Rollenspiel
Wir haben eine Sippenstruktur bei der 'Beziehungsrollenspiel' so es denn stattfindet nicht großartig in das Sippengeschehen eingearbeitet wird. Normalerweise bleibt es auch für die Charaktere absolut Privatsache. Als ich angefangen habe mit MMORPG Rollenspiel war ich ehrlich gesagt am Anfang recht baff, wie diese Form des Rollenspiels hier stattfindet und welchen Stellenwert es für manche Leute einnimmt. Ich wäre garnicht auf die Idee gekommen, dass man Beziehungen zwischen Charakteren bis ins letzte schlüpfrige Detail ausspielt, bis ich mehr oder weniger kaltbadend damit konfrontiert wurde.
Heute bin ich wirklich froh, dass ich damit nichts mehr zu tun habe. Nêlfalas ist einige der wenigen Figuren auf dem Server die seit über einem Jahr (IC wurde das noch deutlich verlängert ^^) eine intakte Ehe führt und wenn ein anderer Charakter von mir eine Liebschaft anfängt, wird es ein Charakter der gleichen Person sein, die Nêlfalas Gemahlin spielt. Mit dem Rest will ich wirklich nichts mehr zu tun haben.
Wenn ich heute auf die Anfangszeit meines Spiels auf Belegaer zurückblicke kriege ich daran denkend echt das gruseln, nicht nur weil ich das Verhalten anderer Spieler(innen) diesbezüglich - wie du so schön sagst - "pathologisch auffällig" fand, sondern auch weil ich es rückblickend echt peinlich finde, zu welchen Rechtfertigungen und Diskussionen ich mich selbst auf einmal hinreißen ließ.
Ausgespielte Beziehungen sind für mich heute nur noch Schmückwerk um das Charakterbild abzurunden. Wenn ich romantische Erlebnisse haben will, geh ich vor die Türe, nicht nach Mittelerde. Gewiss gibt es da Leute die besseres erlebt haben, bei denen es vielleicht auch anders funktioniert, aber ich lasse da die Finger von.Last edited by Nelfalas; Sep 03 2011 at 01:26 PM.
-
Sep 03 2011 01:32 PM #63
Re: Hardcore-Rollenspiel
Die Zankerei, die in diesem Thread gerade stattfand ist für mich mal wieder Bestätigung genug, dass es die absolut richtige Entscheidung war das RP erheblich zurückzufahren und nur noch mit Leuten zu betreiben, die ich gut genug kenne. Hier wird auf lächerlichste Weise über irgendeinen unwichtigen Mist gestritten! Wenn IC-Angelegenheiten einen derartigen OOC-Zwist entfachen, dann läuft etwas falsch. Meinungsverschiedenheiten gibt es immer, ganz klar. Aber dann sollte man doch bitte auch dazu in der Lage sein diese sachlich zu klären. So manch einer mag zwar glauben sachlich zu bleiben, aber wenn ich mir hier den ein oder anderen Post näher ansehe, wird mir beinahe schlecht. Was da an Arroganz teilweise heraustrieft ist einfach nur lachhaft.
[DE-RP] Belegaer
Kinship: Amarthan
Characters: Evjen - WA (or: One-Man-Phalanx) - L65 ||| Kashin - BG - L65 ||| Carthet - RK - L65 ||| Eljylia - MN - L56
-
Sep 03 2011 02:05 PM #64
AW: Hardcore-Rollenspiel
Hm... aber wenn Dir beinahe schlecht wird, heißt das nicht, dass es auch bei Dir sehr extreme Gefühle wachruft?
-
Sep 03 2011 02:11 PM #65
Re: Hardcore-Rollenspiel
Natürlich. Aber nur weil ich es nicht fassen kann wie man sich über vergleichsweise unwichtige Dinge so aufregen kann, und auf welcher Ebene dann der Zwist ausgetragen wird.
[DE-RP] Belegaer
Kinship: Amarthan
Characters: Evjen - WA (or: One-Man-Phalanx) - L65 ||| Kashin - BG - L65 ||| Carthet - RK - L65 ||| Eljylia - MN - L56
-
Sep 03 2011 02:37 PM #66
AW: Hardcore-Rollenspiel
Naja, da stell ich mir ein wenig die Frage "was ist denn wichtig?"
Als guter Deutscher heißt es natürlich: Dein Beruf ist wichtig!
Als guter Sohn/Bruder heißt es: Deine Familie ist wichtig!
Als Freund/Kumpel etc. heißt es: Deine Freunde/Beziehung sind wichtig!
Aber vieles davon spiegelt einen selbst ja garnicht so wieder. Der Beruf ist erstmal das, womit ich Geld verdiene. Ob man zu den Glücklichen gehört, die darin auch noch etwas erfüllendes sehen, steht auf einem anderen Blatt.
Die Familie ist immer wichtig, aber das ist sie von selbst, wenn es nur halbwegs so läuft, wie es seien soll.
Freunde/Beziehung ganz fraglos, aber...
...wenn es darum geht sich selbst zu verwirklichen, sind mitunter durchaus auch andere Dinge wichtig. Und gerade für sehr engagierte Rollenspieler ist ein Medium wie HDRO nicht gleichzusetzen mit einer Runde Tetris (also "nur ein Spiel"), sondern es ist eine Plattform für ein sehr ausdrucksstarkes Hobby mit einer großen Anzahl an Möglichkeiten zur Empfaltung der eigenen Phantasie und Vorstellungskraft.
Welche Wichtigkeit das für einen Menschen haben kann, sollte man, denke ich, weder unterschätzen noch auf die Pixelbewegungen der Avatare reduzieren. Viele setzen sehr viel Engagement und Herzblut in ihre Projekte und deren Realisierung, egal ob es nun große Elben/Hobbit/Zwergenfeste oder derlei sind, oder einfach nur der spielerische Hintergrund ihrer eigenen Figur. Manche... vielleicht zuviel Herzblut. Nicht nur vielleicht, ganz sicher sogar.
Das da einiges nicht ganz im Reinen ist, da will ich nicht wiedersprechen, aber ich halte es für wenig produktiv oder verständig, alles als Nichtigkeiten abzutun, nur weil man selbst es nicht in dem Maße nachvollziehen kann.
Gerade das ist denke ich das Problem, warum sowas so eskaliert. Als Beispiel: Person A bereitet ein Riiiiesending an Rollenspielveranstaltung vor. Plant und organisiert wochenlang, bastelt, managed und investiert besagtes Herzblut um seinen kleinen Traum ins Leben zu rufen. Person B und C sind im Grunde interessiert am Thema, für sie aber ist der eigene Kegelverein, die Buch-Debattierrunde und der Swingerclub weit wichtigeres Freizeitorgan und sie schalten halt nur mal den PC an und denken sich 'he, hier wird was geboten'.
Nun bringen sie sich ein, aber bestenfalls mit einem Quentchen an Ernsthaftigkeit gemessen an dem, was der Veranstalter/ die Veranstalterin in die Umsetzung investiert hat. Sie benehmen sich mitunter hier und da daneben, ohne es zu wollen. Vielleicht auch darum, weil die Vorstellungen der Hinterperson viel zu hoch gesteckt waren, um irgendwie realistisch zu sein. Diese steht jetzt nicht vor einer Nichtigkeit, sondern vor der Erkenntnis, dass sie aus der wochenlangen Arbeit bei weitem nicht das herausholt, was sie sich gedacht hat. Und die Personen B und C schütteln nur den Kopf, weil sie wirklich nicht nachvollziehen können, wie man etwas, was sie so am Rande betreiben so ernst nehmen kann.
Jetzt lass es da mal zu einer Diskussion kommen
Last edited by Nelfalas; Sep 03 2011 at 03:00 PM.
-
Sep 04 2011 03:25 AM #67
Re: Hardcore-Rollenspiel
Die Floskel von "Ist doch nur ein Spiel" ist gerade im Rollenspiel ein sehr sehr zweischneidiges Schwert.
Einerseits sollte man genug Abstand dazu wahren, um nicht in diese besessene Art einiger SpielerInnen zu verfallen, über die zuvor kurz gesprochen wurde und sich davon so nachhaltig die Stimmung und Laune verderben zu lassen. Aber es andererseits als Rechtfertigung dafür zu nutzen, völlig rücksichtslos und alle Konsequenzen des eigenen Verhaltens ignorierend zu agieren, das ist genauso weit am Ziel vorbeigeschossen.
-
Sep 04 2011 05:48 AM #68
Re: Hardcore-Rollenspiel
Wenn man realisiert, mit wie vielen Beschränkungen man sich in einem Computerspiel nur ausleben, so sehr man sich das auch durch Rollenspiel, geeignete Mitspieler und selbstgeschaffene Strukturen verschönern und verschleiern kann, finde ich es schon fragwürdig, wie sehr sich manche Spieler in das Spiel reinwerfen. Da spielen meiner Meinung nach auch pathologische Faktoren eine Rollen, zumal wenn das immer wieder in den gleichen Konfliktzonen endet. Man sollte sich auch mal bewusst machen, was Rollenspielerlebnisse und -events vom wirklichen Leben unterscheidet. Viele nehmen gerade aus diesen Unterschieden heraus erst gar nicht oder nur ab und an mal daran teil. Nichtzuletzt realisieren sich diese Unterschiede im Konfliktverhalten. Während man hier im Spiel einfach weiterwandert, Sippen und Strukturen wechselt, ist man im wirklichen Leben meist gezwungen entsprechende Herausforderungen zu bestehen und sich einstellende Konflikte zu lösen. Und eben wegen diesem Unterschied, ist Computerrollenspiel für viele auch eine Fluchtzone. Bestenfalls übt und lebt man Alternativen aus oder spielt konstruktiv im Kleinen etwas fürs Große durch. Schlechtestenfalls reproduziert man auf Dauer dieselben Konflikte wie man im richtigen Leben gar keine Gelegenheit bekommt, sie überhaupt noch auszutragen, geschweigedenn konstruktiv.
"Traum vom frühen Ruhestand ist oft unrealistisch."
Instanzenspiel für Rollenspieler: Auenländischer Auslandsschnelldienst
-
Sep 05 2011 09:45 AM #69
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ich sehe HdrO genauso wie andere Rollenspiele als eine Freizeitbeschäftigung. Man liest immer wieder, vom Real Life, aus dem man flüchtet. Aber mal im Ernst... wenn ich mir im Fernsehen einen guten Krimi reinziehe, dann ist das auch eine Art Flucht aus dem realen Leben.
Wenn ich mit Freunden in ne Disko gehe, dann ist das auch einfach nur eine Ablenkung zum Alltag, zum Real Life. Wenn ich 5 Tage lang z.B. beim Rock am Ring campe, dann hat das mit meinem Alltag, meinem realen Leben auch nichts zu tun, zumindest nicht mehr, als abends vorm Rechner zu sitzen, und mich so zu beschäftigen.
Was ich damit sagen will... Zu meinem Real Life gehört zum Beispiel Rock am Ring als Freizeitbeschäftigung, genauso wie ab und an mal Fernsehen, Kino und Theater Besuche und mein sehr realer Computer über dem ich mit sehr realen Personen an andren Orten kommuniziere und spiele.
Diese Abgrenzung, was zum wirklichen Leben gehört und was nicht, ist für mich, und da oute ich mich jetzt einfach mal, unerheblich. HdrO bereitet mir realen Spaß, genauso wie z.B. Dave Davis, der als Matombo Umboko auch nur eine Rolle spielt, und mich damit zum lachen bringt.
Ich hatte mal eine Brieffreundin in den USA. Das war zu Zeiten, als das Internet der breiten Masse noch nicht zur Verfügung stand, und deshalb nutzten wir wirklich Brief und Stifte zum schreiben. Gesehen hab ich diese Brieffreundin außer auf Fotos nie. Gehörte diese Brieffreundschaft zum Reallife? In WoW haben wir ein Sippentreffen gemacht, um mal die Leute auch so kennen zu lernen. War das nun nicht Reallife?
Wir leben in einer Spaß und Konsumgesellschaft, die uns in vielen Facetten ein Leben vorgaukelt, dass so eigentlich nicht stattfindet. Ist deshalb die Gesellschaft nicht echt? Wenn ich noch mehr ins Detail gehe, ist der Thread wahrscheinlich auch gleich wieder zu, deshalb lass ich es.
Worauf ich auch eigentlich hinaus will... wenn jemand im Spiel etwas organisiert oder teil nimmt, wenn sich im Spiel jemand mit anderen unterhält (und sei es nur im RP und dadurch Teil des Spieles), so nimmt dies sehr reale Zeit in Anspruch und löst sehr reale Gefühle aus. Zum Beispiel bei wochenlanger Vorbereitungszeit. Wenn jemand ein Theaterstück schreibt, und es kommt zum realen Streit zwischen den Hauptcharakteren, dann kann man auch nicht sagen: Hey... das ist nur Theater. Nichts davon ist echt. Denn das stimmt nicht. Der Zeitaufwand ist echt. Die Personen die hinter den Charakteren stehen sind echt, und auch die Gefühle die bei diesem Streit aufkommen sind echt, insofern der Streit nicht gespielt ist.
Hier muss man mehr differenzieren, oder meiner Meinung nach auch eingestehen, dass jede Art der Freizeitaktivität auch zum realen Leben gehört, mit echtem Zeitaufwand, echtem Geld das ins Spiel gesteckt wird, und manchmal sogar echten Freundschaften (und Feindschaften) die daraus entstehen können.
Erzählt mal nem Philharmoniker, der sich vor tausenden von Leuten verspielt, das komplette Stück zum zusammenbruch bringt, weil der Dirrigent kurz abgelenkt war und ein falsches Kommando gab: Hey... ist nicht schlimm, nur ein Spiel. Auch wenn es nur ein Spiel ist, um andere und sich selbst zu unterhalten, so steckt in diesem Spiel doch verdammt viel Wirklichkeit.
Von daher kann ich schon verstehen, dass hier reale Diskussionen entstehen, denn HdrO ist ein ganz reales Spiel, mit realem Zeitaufwand, realen Menschen (auch wenn sie anonym spielen) und ganz realen Gefühlen die da zum Ausdruck gebracht werden.
Ich habe mich in meiner WoW Zeit mit jemandem angefreundet, mit dem ich fast 3 Jahre zusammen gezockt habe. Mehrere Gildenzusammenbrüche erlebt habe, und der mich dann irgendwann über Mail anschrieb, dass er die nächsten Tage bei mir in der Nähe zum Arbeiten sei. Wir tauschten Telefonnummern, und seither kommt er (da LKW Fahrer und öfter in der Nähe) immer mal wieder vorbei, und sei es nur, um in der Pause mal nen Kaffee zu trinken und ein bissel zu quatschen. Ich kenne den inzwischen besser, wie manche Arbeitskollegen die ich in der doch recht großen Firma in der ich arbeite, kaum zu Gesicht bekomme. Jetzt die Frage... was davon ist realer? Ein guter Kumpel den ich in WoW kennen lernte, oder die Kollegen mit denen ich im letzten Jahr maximal ein Guten Morgen ausgetauscht habe.
Ich weiß... ist teilweise echt philosophisch was ich hier so von mir gebe^^... aber ich will auch nur mal zum denken anregen, warum manche hier sich vielleicht etwas mehr einbringen, obwohl dies nur ein Spiel ist.
-
Sep 05 2011 11:07 AM #70
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ich lege die Schwerpunkte etwas anders, aber im Groben sehe ich es genauso. Der Begriff 'Real Life' ist für mich meistenteils einfach großer Stuss, bzw. seine Verwendung.
Loggisch nachgedänkelt vermute ich einfach mal, die Tatsache das in einem MMORPG eine Person dargestellt wird, die auf niedriger Ebene ein 'eigenes Leben' hat, dem viele halt mehr Aufmerksamkeit widmeten (und widmen) als ihrem eigenen, führte dazu, dass dieses Wortspiel zur Abgrenzung davon erdacht wurde. Irgendwann hat es sich aber verselbstständigt und wurde zu einem Kunstgriff der einem quasi aufzwingt, in dem Moment wo man seine Zeit vor dem Rechner verbringt keinem Geschehnis mehr irgendwelche persönliche Bedeutung beizumessen. Schreibe ich ellenlange Texte auf Papier und meine Katze zerfleddert das dann, darf ich mich ärgern. Schreibe ich mir die Finger wund für die Organisation eines Rollenspielevents und jemand ruiniert das, soll ich mich nicht aufregen, es ist ja nicht das "Real Life".
Mein grundlegendes Motto ist, dass ich nur ein Leben habe und mein Leben ist immer "real", egal ob ich vor dem Rechner sitze, ins Kino gehe, was esse, im Wellenbad plansche, in der Sauna sitze, auf eine Gang-Bang Party gehe, von Dobermännern gejagt werde, einen wahnsinnigen Professor daran hindere, die Weltherrschaft an sich zu reißen oder meine Freundin heirate. Völlig irrelevant. Nirgendwo im Leben gibt es einen Schalter, mit dem man idividuell empfundene Bedeutsamkeiten regulieren und gewisse Bereiche im Leben als "generell unwichtig zu seien habend" ausklammern kann.
-
Sep 06 2011 04:17 AM #71
Re: Hardcore-Rollenspiel
...das ist der Moment, wo es in meinen (!) Augen "Hardcore" bzw. pathologisch wird. Denn genau diese Leute neigen dann im RP zu extremen Verhaltensweisen bzw. vermischen OOC mit RP und legen höchst zweifelhafte Verhaltensweisen an den Tag. Das fängt an bei nymphomanisch veranlagten Charakteren die zig Beziehungen/RP-Kopulations-Partner gleichzeitig am laufen haben (was regelmässig in Drama endet wenn es auffliegt, buhu^^) und endet meist bei OOC Konflikten, wo das RP genutzt wird um demjenigen einen reinzuwürgen. Alles Dinge, von denen ich dachte sie kommen sehr selten vor, aber wo ich sehr wirksam eines besseren belehrt wurde. Zumindest wenn man sich nicht in einer festen, bekannten Gruppe von Rollenspielern bewegt (wie z.Bsp einer Sippe)...das in einem MMORPG eine Person dargestellt wird, die auf niedriger Ebene ein 'eigenes Leben' hat, dem viele halt mehr Aufmerksamkeit widmeten (und widmen) als ihrem eigenen..
Wenn ich sowas bemerke, ist das mittlerweile ein Grund für mich solche Leute postwendend auf ignore zu setzen. Ich hab da früher zuviel Zeit in Diskussionen und Gespräche gesteckt. Zeit die mir für das bisschen Freizeit dass ich habe einfach zu kostbar geworden ist und die ich nicht mit solchen Leuten verschwende. Ok, ich habe gefühlt halb Bree auf der Liste mittlerweile XD
Nur dummerweise machen die sich immer neue Twinks....*hmpf*
-
Sep 06 2011 04:38 AM #72
AW: Hardcore-Rollenspiel
Du bist auch in einer Sippe nicht unbedingt sicher davor. Zumindest nicht in jeder. Es gibt Leute auf dem Server bei denen meine Sippenmitglieder, die mit Person X früher die gleiche (heut zerstörte oder zerrüttete) Gemeinschaft teilten gewarnt haben 'würdest du die aufnehmen, würden ich sowie x und y sofort gehen müssen'.
Ich lasse mir eigentlich ungerne Vorschriften machen wie ich auf Leute zuzugehen habe, aber gerade weil ich da selbst so meine Erfahrungen gemacht habe, nehme ich sowas schon ernst und hab dann auch ein Auge drauf.
Halb Bree auf die Ignoreliste setzen muss ich allerdings nicht. Athene sei dank ist unser Verein groß genug und in einem ständig wachsenden Verbund vernünftiger Menschen das ich für meine Neigung zum Rollenspiel keine Notwendigkeit mehr sehe, da großartig aufzuschlagen.
-
Sep 06 2011 07:20 AM #73
Re: Hardcore-Rollenspiel
Was den Unterschied zwischen Rollenspiel und "realem Leben" betrifft... ich denke das ist gar nicht mal Rollenspiel-spezifisch, sondern trifft auf alles Online-Zwischenmenschliche zu. Der Unterschied zwischen Online-Kommunikation und Face-to-Face ist ja dass man erstere sehr nach Lust und Laune steuern kann - wenn ich gerade mal keine Lust auf meine Online-Bekanntschaften habe lasse ich den PC eben aus.
Ich denke mal dass dadurch in Vergessenheit geraten kann dass z.B. ein Onlinespiel nicht das gleiche ist wie ein Fernseher - ein Unterhaltungsgerät, das man anschaltet und konsumiert - sondern dass da am anderen Ende reale Menschen sitzen, die genauso Gefühle haben wie man selbst.
-
Sep 09 2011 08:06 AM #74
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ich behaupte mal richtige Hardcore-Rollenspieler gibt es auch hier gegen Null. Hardcore würde für mich nämlich heißen, dass alles in der gespielten (hier: Tolkien-) Welt nach deren Regeln und Gesetzen gespielt wird. Und ich würde meinen Char verwetten, dass sich jeder dieser (vllt. sogar selbsternannten) Hardcore-Rollenspieler schon mal nach einem Tod hat zurücksetzenlassen, weil niemand in der Nähe war, der einen wiederbeleben konnte. De facto wäre dieser Char tot und verwest, von Orks zerhackt, von Wargen zerissen, etc (denkt Euch was aus
). Ich erinnere mich noch an Diablo 2, wo es genau so einen Hardcore-Mode gab. Starb der Char, ging er in die Ruhmeshalle und war tot. Ende.
Naja und um noch kurz meinen Senf zum Thema (ich nenne es mal) 'Wichtigkeit des MMORPG in einem Leben' dazu zu geben. Es ist nur Sand... (zum Verständnis hier klicken)
jm2c
-
Sep 10 2011 08:25 AM #75
AW: Hardcore-Rollenspiel
@Aliti
Genial...Kannte ich noch nicht, habs mir angesehen und stimme voll zu.
-
Sep 12 2011 10:53 AM #76
AW: Hardcore-Rollenspiel
… wenn du bei Herr der Ringe sterben würdest
.
Da unsere Charaktere keine Lebenspunkte haben, sondern Moralpunkte (kennt man auch von Tabletops) fliehen sie nur vom Kampfgeschehen oder sind starr vor Schrecken. Deshalb wird auch niemand von Runenbewahrern, Barden oder Hauptmännern geheilt, sondern sie halten mit ihren motivierenden Reden und Liedern die Charaktere länger im Kampf.
So ist jedenfalls meine Auslegung fürs Rollenspiel.
Ansonsten hätte ich wohl meinen Char mit 42 löschen müssen
-
Sep 13 2011 05:31 AM #77
AW: Hardcore-Rollenspiel
Ich denke, wenn ich jeden Aspekt der Spielmechanik ins Rollenspiel einfließen lassen würde, der mir aus P&P Sicht vielleicht verwunderlich vorkäme wäre das Spiel einfach unspielbar. Dann würde mir das Verhalten von NPCs die Tag und Nacht nur an einer Stelle stehen, immer das gleiche sagen (wenn sie was sagen) und ohne einen Marktstand oder ein Lager in der Nähe unerschöpfliche Warenvorräte anbieten sehr verwunderlich vorkommen. Ebenso würde die Tatsache, dass Orks die ich getötet habe aus dem Nichts heraus nach kurzer Zeit wieder erscheinen ihn sicher in Panik versetzen. Und und und eben. ^^
-
Sep 13 2011 05:56 AM #78
AW: Hardcore-Rollenspiel
Also Spielengine ins RP-Einfließen zu lassen finde ich persönlich mehr als zweifelhaft. Die Mechaniken sind so gewählt ein möglichst gutes Spielgefühl zu vermitteln und nicht "Realismus" zu erschaffen. Dass ist Aufgabe der (Rollen)Spieler, die Entwickler sind dafür da, uns ein Tolkien-Nahes Spiel zu präsentieren.
Also bei meinen Charakteren sind die häufigsten Todesursachen afk gehen und am Respawn sterben und instanzen (keiner meiner Charaktere ist bisher nicht beim ersten Boss in den GHG drauf gegangen wenn ich da mit 20 war. Immer: Boss macht den grünen Nebel -> 10 sek Standbild -> warten auf rezz). Beides sind Mechanik-Ursachen und nichts "realistisches", im Kopf meines Charakters klingt es nicht an irgendeiner Tür, worauf der ein paar Minuten Hirntot wird und dann von Monstern gefressen wird, die aus der Luft entstanden sind. Ich (der Spieler) geht zur Tür, die Mobs sind respawn. Sowas ins RP zu übertragen zerstört mMn mehr Stimmung als es erschafft.
Aber auch da gehen die Meinungen sicher auseinander.
PS: ich finde es auch immer komisch, wenn die Klasse ins RP gebracht wird, und ich zum Beispiel von Spielern als Hüter angesprochen werde, da frag ich auch nur verwirrt, was ich den behüte. Mein Charakter bezeichnet auch jeden als Barden, der irgendwo öffentlich halbwegs brauchbar musiziert, egal was da als Klasse im Tooltipp dran steht. Da werden auch Waffenmeister, Wächter, Schurken zu Barden, wenn sie sich so geben.Das Ubrot - füttert Enten auch unter Wasser.
-
Sep 13 2011 10:58 AM #79
AW: Hardcore-Rollenspiel
Klassen sind für den alltäglichen RPGebrauch eigentlich unwichtig, genauso wie erstmal Namen und Sippenzugehörigkeit keine Rolle spielen sollten, wenn man den Charakter gerade erst trifft und kennenlernt.
Als ich noch aktiv rplert habe, kam es häufiger vor, dass meine Hobbitdame, die leider bekannt wie ein bunter Hundling war, von ihr wildfremden Charakteren mit Namen angesprochen wurden, dass war dann doch eher befremdlich.
Also worauf ich hinauswill.. erstmal sollten Klasse, Rang, Sippe und Name keinerlei Bedeutung haben, wenn mann die Leut trifft.~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.
-
Sep 15 2011 04:05 AM #80
AW: Hardcore-Rollenspiel
Und genau das meine ich, da beginnt sich doch Rollenspiel vom Hack&Slay-Computerspiel zu trennen. Jemand der in meinen Augen hardecore-RP betreibt, müsste an dieser Stelle von sich aus sagen "tja, niemand da der meinen Char retten kann (ob nun heilen oder wieder moralisieren ist dabei unerheblich) und ein Haufen Orks um mich herum ... das war's dann wohl" Denn die Orks werden sicher nicht zusehen wie der Char vor Angst schlotternd dort verweilt. Alternativ wäre natürlich auch denkbar, dass der Spieler seinen Char als Gefangenen von diesen Orks betrachtet und ooc seinen Spielerfreunden einen Tipp gibt, dass der Char in jenes Gebiet reisen wollte und nicht zurückkam. So könnte er als Spieleiter ggf. sogar eine Befreiungsaktion seines Chars leiten, die von Freunden des Chars durchgeführt werden. Das ist in meinen Augen Rollenspiel.
Originally Posted by Dreikaesehoch
Originally Posted by Nelfalas
Ich stimme Euch voll zu, denn darum geht es wie ich oben schon erläutert habe eben genau nicht. Es geht nicht um Umsetzung von Spielmechanik, sondern darum als 'Hardcorler' die Durchführung aller (RP-)Konsequenzen die das Spiel mit sich bringt. Da ist der jeweilige Rollenspieler halt gefordert seine Fantasie zu benutzen, z.B. könnte man einen Respawn auch als neues Auftauchen von Gegnern, die zwei Gebüsche weiter standen und vom Kampfeslärm anzogen wurden, interpretieren. Oder man müsste mal beim Händler in Bree sagen "Wann kriegen sie den wieder neue Ware rein? Erst in zwei Wochen? Ohje, na bis nach Bruchtal ist es zu lang, dann muss ich wohl warten." Und dann tatsächlich auch mal einen oder zwei Tage warten, muss ja keine zwei Wochen sein, aber zumindest könnte sowas konsequent gespielt werden. Aber solche unangeehmen Dinge werden sicherlich nicht so ausgespielt. Und den Tod einfach auszuklammern, weil ihn die Spielmechanik nicht vorsieht, klingt für mich eher nach soft, als nach hard. Vielleicht habe ich aber auch zuviel P&P-RPG gespielt, zumindest konnten da lieb gewonnen Chars sterben und wer schon mal gespielt hat, weiss wie 'hard' das ist. :-)
Originally Posted by Ubrot






Reply With Quote

