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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Member Online status: Angerthas ist offline Reputation: Angerthas the Neutral
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    Was sollte ich wissen, wenn ich einen Hobbit spiele?

    Ich bitte euch, hier dazu zu posten, was ihr noch weiters für wichtiges Allgemein-Wissen (und Nicht-Wissen) eines Hobbits in Herr der Ringe Online haltet

    Zeit: wir schreiben im Auenland ingame das Jahr 3018 des Dritten Zeitalters. Laut Entwicklern ist die Zeit im Spiel eingefroren, also bleibt es dort nach Turbines Vorstellung offenbar auch permanent das Jahr 3018.

    Die Auenland-Hobbits haben ihre eigene Jahreszählung, die Auenlandzeit - für Auenland-Hobbits ist es das Jahr AZ 1418. Wie ihr seht, ist die Umrechnung in Auenlandzeit also sehr einfach.

    Frodo ist erst vor kurzem - am 23. September AZ 1418 - aus dem Auenland weggezogen, und Lobelia Sackheim-Beutlin hat Beutelsend übernommen, wie ihr im Spiel sehen könnt. Praktisch alle Hobbits, vom Auenland bis nach Bree und Stadel, glauben zu dieser Zeit, daß Frodo ins Bockland zurück gezogen ist und nun dort in Krickloch lebt. Die wahre Geschichte dazu sollte niemand wissen, denn Frodos eingeweihte Gefährten sind mit Frodo mitgegangen, Frodo hat sich in Bree als Herr Unterberg ausgegeben, und Dick Bolger hält in Krickloch den Eindruck aufrecht, daß Frodo noch immer dort lebt.

    Auch wenn eure Charaktere im Verlauf des Spiels auf Bilbo und Frodos Gruppe treffen, wäre es also bitte angebracht, deren "derzeitigen" Aufenthaltsort nicht im Rollenspiel im Auenland herumzuerzählen, damit ihr kein Paradoxon erzeugt.

    Die Zeit rückt im Spiel dann, wie ihr bemerken werdet, individuell weiter - einerseits treffen wir Streicher in Bree, der auf die Hobbits wartet; also noch vor dem 29. September 3018 (der Tag, an dem Frodo Bree erreicht).

    Nach dem Erledigen einer epischen Quest aber ist Streicher weitergezogen; offenbar war also Frodo in Abwesenheit eurer Charaktere in Bree, auch hat der Überfall der Schwarzen Reiter aufs Pony stattgefunden, und das Hornsignal von Bockland ist erklungen, um Schwarze Reiter aus dem Bockland zu verscheuchen. Gandalf ist bei eurer Rückkehr im Pony anzufinden - das wäre laut Anhängen des Herrn der Ringe am 30.September bis zum 1.Oktober 3018.

    Gelegentlich haben wir bei Saisonsfesten natürlich auch Zeit-Diskrepanzen, wenn es plötzlich im Auenland zum Julfest (Weihnachten) kommt oder ähnliches. Naja, MMORPG-Logik halt Wie ihr damit im Rollenspiel umgeht, ist euch überlassen. Am ehesten empfiehlt es sich, einfach gar nichts darüber zu sagen, wenn ihr nicht gerade mit einer Gruppe gemeinsam Saisons-Quests macht

    Rollenspielerisch gesehen sollte es übrigens keine Probleme geben, wenn eure Hobbits in ihrem eigenen Land (Auenland, Bockland, Bree/Stadel) behaupten, ihre Heimat nie verlassen zu haben; denn andere Charaktere können die Stufenanzeigen eurer Figuren ja nicht sehen (im Gegensatz zu OOC-Spieler-Wissen, das definitiv nicht ins Rollenspiel gehört)

  2. #2
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    AW: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Hobbit spiele?

    Sprache und Schrift: damit haben es Hobbit-Spieler leicht Hobbits haben nämlich keine eigene besondere Sprache mehr, sondern nur mehr wenige alte überlieferte Worte; und Hobbits benutzen die Schriftzeichen, die in Eriador allgemein gebräuchlich sind - zumindest die Hobbits, die des Schreibens und Lesens mächtig sind, also keineswegs alle.

    Nachdem die Hobbits ihre ersten Niederlassungen in Eriador gegründet hatten (ab ca. 1050 des Dritten Zeitalters), begannen sie das Westron, die Gemeinsame Sprache, zu sprechen, die wir im Spiel als Deutsch ansehen. Ihre früheren Sprachen vergaßen die Hobbits allmählich bis auf einige Wörter wie z.B. Monatsnamen oder "Mathom".

    Auch fingen die Hobbits nach ihrer Ansiedelung in Eriador an, ihre Buchstaben nach Art der Dúnedain (Waldläufer, Nachkommen der besonderen Menschen-"Rasse" Númenorer) zu schreiben, die das ihrerseits von Elben gelernt hatten).

    Diese allgemein gebräuchlichen Schriftzeichen sind die Tengwar (oder auch Tîw genannt: die "Buchstaben") und die Certar (oder Cirth: Runen). Wie ihr seht, sind Runen in Mittelerde keineswegs eine typische "Zwergen-Schrift", sondern Elben haben sie "erfunden" und auch Hobbits können sie lesen und schreiben.

  3. #3
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    AW: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Hobbit spiele?

    3. "Rassen" der Hobbits: das sind die möglichen Voreinstellungen bei der Charakter-Auswahl.

    Die Vorfahren der Hobbits hatten einst in den oberen Tälern des Anduin gelebt, östlich des Nebelgebirges, wo auch Gollum herstammt. Zu dieser Zeit hatte es drei Hobbitstämme gegeben - die Harfüße, die Starren und die Falbhäute. Sie wiesen unterschiedliche körperliche Merkmale und Vorlieben auf. Als der große Grünwald sich verdüsterte und sein neuer Name Düsterwald wurde, zogen sie über das Gebirge nach Eriador, wo sich die Stämme miteinander vermischten.

    Den Hobbits ist bekannt, daß sie aus diesen drei alten Stämmen herstammen, und sie munkeln auch selbst von "der hat Starrenblut in den Adern", wenn ein Hobbit einen leichten Bartansatz zeigt, oder ähnliches.

    a) die Harfüße waren der ursprünglichste und zahlreichste Hobbitschlag. Sie hatten eine braunere Haut, eine größere Neigung zu Stollen und Höhlen als andere Hobbits. Die Harfüße hatten früher gute Kontakte mit Zwergen gehabt und sich an Berghängen und Hochebenen aufgehalten. Sie zogen als erstes nach Westen und werden dort als "Periannath" im Jahr 1050 des Dritten Zeitalters zum ersten Mal in elbischen Aufzeichnungen erwähnt.

    b) die Falbhäute hatten hellere Haut und helleres Haar als die anderen Stämme, sie waren auch etwas größer und schlanker; ein nördlicherer Stamm und an Zahl die geringsten. Sie hatten ein freundschaftlicheres Verhältnis zu Elben und waren mehr für Sprache, Gesang und Jagd begabt. Sie waren auch etwas kühner und verwegener; so fand man sie häufig als Führer oder Häuptlinge von Sippen. 1150 kamen sie nach Eriador und zogen mit den Harfüßen gemeinsam ca. 1300 nach Bree und ab 1600 ins Auenland.

    In Familien wie den Tuks oder den Herren von Bockland kann man heute noch Falbhautblut feststellen. Gerade in diesen Familien kommt es laut Tolkiens "kleinem Hobbit" vor, daß sich ab und zu ein Angehöriger in Abenteuer stürzt, indem er heimlich verschwindet und die Familie das vertuscht. Wie beispielsweise Hildifons, der nie von einer Fahrt zurückkehrte, oder Isengar, der in seiner Junged angeblich "zur See" gegangen sein soll. Dadurch sind die Tuks für viele Hobbits nicht ganz so "respektabel" wie andere Familien, obwohl sie sehr reich und auch einflußreich sind.

    c) die Starren waren derber und kräftiger gebaut, hatten weniger Scheu vor Menschen und hielten sich viel an den Ufern des Anduin sowie später an anderen Flußufern auf. Sie sind das einzige Hobbitvolk, das dazu neigt, leichten Flaum auf den Wangen zu haben. Viele von ihnen sind heute im Ostviertel zu finden, in Bruch und auch im Bockland. Sie erreichten ca. 1150 Eriador über den Rothornpaß, sie gingen nach Dunland und in den Winkel.

    Die Starren kamen knapp nach den Falbhäuten dann auch ins Auenland, ca. 1630 (AZ 30). Die Hobbits im Ostviertel waren ziemlich hochgewachsen und plumpfüßig, und bei Matschwetter trugen sie Zwergenstiefel. Die Leute im Bruch und in Bockland waren zum größten Teil später aus dem fernen Süden ins Auenland gekommen; und sie hatten noch viele eigentümliche Namen und seltsame Wörter, die sich sonst im Auenland nicht fanden.

  4. #4
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    AW: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Hobbit spiele?

    4. Ort: für Hobbits sind keine Herkunftsorte festgelegt. Ihr könnt euren Hobbit aus dem Auenland stammen lassen, wie es die meisten tun; aber im Prinzip auch durchaus aus dem Bockland oder aus Stadel bei Bree, denkbar wäre außerdem noch Bree selbst. Wie ihr das Intro auslegt, ist eure Sache - vielleicht hat euer Charakter das nur geträumt, vielleicht ist es eine Erzählung, die ihr von anderen gehört habt. Immerhin wäre es doch ein klein wenig unlogisch, wenn jeder einzelne Spieler-Hobbit erzählt, daß er nach Archet verschleppt und beim Brand dabei gewesen wäre

    a) Auenland:

    Das Auenland erstreckt sich von den Fernen Höhen bis zur Brandyweinbrücke vierzig Wegstunden weit, und fünfzig von den Mooren im Norden bis zu den Marschen im Süden. Es teilt sich in vier Teile, das Viertel: Nord-, Süd-, Ost- und Westviertel; und diese wiederum in eine Reihe von Stammesländer, die noch die Namen einiger der alten führenden Familien tragen (Edelhobbits): Beutlins, Boffins, Bolgers, Brandybocks, Grubers, Hornbläsers, Lochners, Pausbackens, Sackheims, Stolzfußens, Straffgürtels und Tuks, also etwa "Tukland". Außerhalb der Viertel gibt es noch die Ost- und Westmarken. Bockland zählt eigentlich nicht mehr zum Auenland selbst.

    Überhaupt waren alle Hobbits sehr sippenbewußt und rechneten mit großer Sorgfalt ihre sämtlichen Verwandten zusammen. Sie zeichneten lange und ausführliche Stammbäume mit unzähligen Verzweigungen. Wenn man sich mit Hobbits befaßt, ist es wichtig sich zu erinnern, wer mit wem verwandt war und in welchem Grade. ... Hobbits begeisterten sich für solche Dinge, die ihre Richtigkeit hatten: sie liebten es, Bücher zu haben über Dinge, die sie schon kannten und die klar und wahr ohne Widersprüche dargelegt waren.

    Die Erde im Auenland ist reich und fruchtbar. "In diesem erfreulichen Erdenwinkel widmeten sich die Hobbits ihrer geordneten Arbeit, die darin bestand zu leben, und um die Welt draußen, wo dunkle Dinge vor sich gingen, kümmerten sie sich immer weniger, bis sie schließlich glaubten, Frieden und Überfluß seien die Regel in Mittelerde und ein Recht, das allen vernünftigen Leuten zustehe."

    "Zu keiner Zeit waren die Hobbits kriegslüstern gewesen, und untereinander hatten sie sich nie bekämpft. Obwohl es noch immer einige Waffenbestände im Auenland gab, wurden sie jetzt zumeist als Siegeszeichen angesehen, hingen über der Feuerstelle oder an den Wänden oder waren im Museum (Mathom-Haus) von Michelbinge untergebracht."

    Zur Zeit kann man laut Tolkien im Auenland kaum von einer "Regierung" sprechen. Die meisten Familien regeln ihre Angelegenheiten selbst. Nahrung anzubauen und sie aufzuessen nimmt den größten Teil der Zeit für Hobbits in Anspruch. In anderen Dingen sind sie gewöhnlich großzügig und nicht gewinnsüchtig, sondern zufrieden und bescheiden, so daß Güter, Höfe, Werkstätten und kleine Gewerbebetriebe generationenlang unverändert bleiben.

    Alle Gesetze der Hobbits (sie nennen sie "Die Regeln") führen sie auf den König von ehedem zurück und befolgen sie aus freien Stücken. Hobbits sagen von ungesitteten Leuten und boshaften Geschöpfen (etwa von Trollen), sie "hätten wohl nichts vom König gehört".

    Die Hobbits im Auenland wählen (seit 1979 = AZ 379) als ihr "Oberhaupt" einen "Thain", der die Machtbefugnis des früheren menschlichen Königs von Arnor, den es ja nicht mehr gibt, offiziell innehat.

    Das Amt des Thain wird inzwischen schon seit Generationen (2340, AZ 740) vom jeweiligen Familienoberhaupt der Tuks getragen (der derzeitige Thain ist im Süden des Auenlands im Tukland in den Groß-Smials der Tuks zu finden). Der Thain ist eher ehrenamtlich der Vogt der Volksversammlung vom Auenland und Hauptmann der Auenland-Heerschau, welche in Notzeiten abgehalten werden.

    Die Polizisten und Wachen der Auenländer Hobbits nennen sich "Landbüttel"; man erkennt sie an ihrer Feder an der Mütze. Natürlich hatten sie keine Uniformen (so etwas war völlig unbekannt), sondern nur eine Feder an der Mütze; und sie waren praktisch eher Feldhüter denn Polizisten, da sie sich mehr um streunende Tiere als um Leute kümmerten. Im ganzen Auenland gab es für den Inlandsdienst nur zwölf, drei in jedem Viertel. So jedenfalls erzählt Tolkien.

    Eine größere Anzahl, die je nach Bedarf schwankt, schreitet die Grenzen ab - die "Grenzer". Sie müssen dafür sorgen, daß sich Ausländer aller Arten, ob groß oder klein, nicht unliebsam aufführen. Die Zahl der Grenzer erhöht sich gerade stark, denn es gehen heutzutage viele Berichte über fremde Geschöpfe und Unruhestifter ein, die an den Grenzen herumschleichen oder sie sogar überschreiten. Aber laut Buch "beachteten wenige das Zeichen, und nicht einmal Bilbo hatte eine Ahnung, was es bedeutete."

    "Immerhin", fuhr Sam fort, "kannst du nicht leugnen, daß nicht nur unser Halfast, sondern auch andere Leute seltsames Volk durch das Auenland haben ziehen sehen - hindurchziehen, bedenke: mehr noch werden an den Grenzen zurückgeschickt. Die Grenzer haben niemals so viel zu tun gehabt wie jetzt."

  5. #5
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    AW: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Hobbit spiele?

    Mehr zu den Auenländer Hobbits:

    Die Hobbits im Auenland haben auch einen Bürgermeister (derzeit Willi Weißfuß) in Michelbinge, der hauptsächlich Festessen vorsteht. Er wird alle sieben Jahre am Mittsommertag (Lithe) gewählt.

    Die Ämter des Postmeisters und des Ersten Landbüttels sind mit dem Bürgermeisteramt verbunden. Wobei die Briefträger weit zahlreicher sind als die Landbüttel und die bei weitem stärker beschäftigten. Hobbits sind sehr fleißige Briefeschreiber; zumindest die, die schreiben können, was beileibe nicht alle sind. Aber diejenigen, die es waren, schrieben ununterbrochen an ihre sämtlichen Freunde (und an einige unter ihren Verwandten), die weiter als einen Nachmittagsspaziergang entfernt wohnten.

    Die Hobbits aus dem Auenland, so erzählt uns das Buch, reisen heute selten und sind mißtrauisch gegenüber den "Außenseitern" Hobbits im Ausland geworden - obwohl es früher zwischen Bree und Auenland ein ständiges Kommen und Gehen der Hobbit-Verwandtschaft gegeben hatte.

    Die Hobbits im Auenland tratschen heute noch immer über den (kürzlich stattgefundenen) Verkauf von Beutelsend an Lobelia Sackheim-Beutlin und ihren Sohn Lotho. Von Frodo wissen sie nicht mehr, als daß er nach Bockland gezogen ist.

    Allerdings werden sich wohl viele Hobbits an das große Geburtstagsfest des verrückten alten Bilbo Beutlin vor 17 Jahren erinnern - oder an die vielen Gerüchte darüber (im Jahr 3001, AZ 1401), als Bilbo 111 wurde und danach verschwunden war. Es gab ein tolles Feuerwerk beim Fest, Geschenke fürs ganze Auenland und unglaublich viel zu essen auf der Wiese beim großen Fest-Baum in Hobbingen. Bilbo Beutlin soll bei dem Fest in einem Blitz verschwunden sein. Allgemein wird gemutmaßt, daß Gandalf etwas damit zu tun hat, von dem man weiß, daß er ein Zauberer ist.

    Der alte Beutlin, so wird hier und dort vermutet, ist sicher wieder mal mit den Zwergen losmarschiert - denn das hat er vor vielen Jahren (im Jahr 2941, AZ 1341) schon mal gemacht und ist ein Jahr später mit vielen Schätzen zurückgekehrt; gerade, als man ihn schon für tot erklärt hatte und die Sackheim-Beutlins ihr Erbe antreten wollten. An Bilbo Beutlin war vieles verdächtig; seine Wanderungen, sein Kontakt zu Zwergen - und auch, daß er noch so jung ausgesehen hatte mit 111.

    Nicht viele Hobbits können laut Tolkien schwimmen und betrachten selbst Flüsse und kleine Boote mit tiefem Argwohn. Das Meer ist für sie ein Sinnbild des Todes! Natürlich mit Ausnahme von wenigen besonders herausragenden Beutlins, Tuks oder deren engsten Freunden

  6. #6
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    AW: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Hobbit spiele?

    b) Bockland: die Bockländer Hobbits haben im Gegensatz zu auenländischen Hobbits weit weniger Scheu vor Wasser und fahren mit Booten. Bekannt ist auch die Bockländer Fähre südlich der Brandyweinbrücke. Einige Bockländer (aber nicht alle) können sogar schwimmen! Bockland ist in Freundschaft mit Bruch verbunden (wo Bauer Maggot lebt). Wie viele im Ostviertel sind auch die Bockländer weitgehend von Starrenblut.

    Bockland hat seine eigenen "Herren": das jeweilige Oberhaupt der Familie Brandybock, der auch "Schloßherr" genannt wird. Das Brandyschloß wurde von Gorhendad Altbock (eine der ältesten Familien des Bruchs oder sogar des Auenlands) im Jahr 2340, AZ 740 gegründet, der danach seinen Namen in Brandybock änderte. Auch andere Familien siedelten sich dort an und so entstand Bockland, mit Bockenburg als Hauptdorf.

    Die Bockländer sind stolz auf den Hohen Hag - die Hecke zum Alten Wald, die schon vor Generationen gepflanzt worden war und ständig gepflegt wird. Es heißt, daß die Bäume des Alten Waldes vor langer Zeit die Hecke angegriffen haben und sich hineingepflanzt hatten. Aber die Hobbits fällten daraufhin Hunderte von Bäumen und machten ein großes Feuer im Alten Wald, wovon heute noch eine kahle Lichtung zeugt - die Bäume zogen sich wieder zurück und sind seither unauffällig.

    Torwächter stehen an den Eingängen zu Bockland, und die Bockländer halten nach Einbruch der Dunkelheit ihre Türen verschlossen, was im Auenland nicht üblich ist. Allerdings haben die Brandybocks ihren - nicht allgemein bekannten - geheimen Eingang zum Wald, denn einige von ihnen sind recht wagemutig und ähnlich abenteuerlustig wie manche Tuks.

    In Bockland gab es einen großen Aufruhr in der Nacht am 30. September 3018 (AZ 1418). Das Hornsignal von Bockland war erklungen, das seit hundert Jahren nicht mehr vernommen worden waren, als seinerzeit die weißen Wölfe in dem grausamen Winter gekommen waren, da der Brandywein zugefroren gewesen war.

    Das Horn wurde geblasen, weil Dick Bolger aus Krickloch gelaufen gekommen war und aus seinen gestammelten Worten geschlossen worden war, daß Bockland angegriffen wurde! Viel Volk war in dieser Nacht auf die Straßen gelaufen, und die Wachen am Nordtor waren von drei seltsamen großen Schwarzen Reitern niedergeritten worden, die das Bockland damit für immer verließen.

    Auch aus dem befreundeten Bruch (Bauer Maggot) mag berichtet worden sein, daß diese schwarzen Gestalten nach "Beutlin" herumgefragt hatten. Aber vermutlich würde jeder Hobbit dabei sofort nur an den alten verrückten Beutlin denken, der bekannt gewesen war für seine langen Reisen, das große Fest mit seinem Verschwinden und seine möglichen Schätze in Beutelsend.

    Dick Bolger tut alles, um den Anschein zu wahren, daß Frodo noch immer in Krickloch lebt. Nach dem Hornsignal von Bockland wurde er von Gandalf aufgesucht. Es dürfte daher selbst in Bockland nicht bekannt sein, daß Frodo schon wieder von dort weg ist.

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